Energieverbrauchserfassung im Bundesbereich für das Jahr 2015

Geschäftszahl: BMBF-39.665/0001-III/8a/2016
SachbearbeiterIn: RgR Gerhard Kosian
Abteilung: III/8a
gerhard.kosian@bmbf.gv.at
T +43 1 531 20-4237
F +43 1 531 20-814237

Rundschreiben Nr. 4/2016

Verteiler: VI
Sachgebiet: Schuleinrichtung, -ausstattung, -gebäudebetrieb
Inhalt: Energieverbrauchserfassung im Bundesbereich für das Jahr 2015
Geltung: Kalenderjahr 2016

An
alle Landesschulräte
(Stadtschulrat für Wien)

Wie in den Vorjahren ist auch für das Kalenderjahr 2015 der Energieverbrauch der Bundesverrwaltung zu erheben. Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über­nimmt die Erfassung und Auswertung des Energieverbrauches im Bundesbereich und stellt diese Tätigkeiten den Ressorts kostenlos als Serviceleistung zur Verfügung. 

Um eine moderne Verwaltung (ELAK) zu gewährleisten, werden heuer wieder die Formulare für die Erfassung des Energieverbrauchs im Jahre 2015 mittels E-Mail den zuständigen SachbearbeiterInnen der Landesschulräte bzw. des Stadtschulrates für Wien übermittelt. 

Es müssen nur die hellgrün unterlegten Felder des elektronischen Formulars ausgefüllt werden.

Auf folgende Punkte ist bitte besonders Bedacht zu nehmen:

1. Jede meldende Dienststelle hat das elektronische Formular
(15_Grundz_ObN_Schlkz.xls) des
Bundesministeriums für Bildung und Frauen zu verwenden.
Abgespeichert wird diese Datei unter folgender Nomenklatur (bitte unbedingt einhalten):
15 (2-stellig) = bleibt gleich (=aktuelles Erhebungsjahr!) _
Grundz (6-stellig) = Grundzahl der Liegenschaft laut Liegenschaftsdatenbank
des BMWFW_
ObN (3-stellig) = Objektnummer des Gebäudes laut Liegenschaftsdatenbank
des BMWFW_
Schlkz (6-stellig) = Schulkennzahl des
Bundesministeriums für Bildung und Frauen, also zum Beispiel:
15_610037_001_101016.xlsx
(sind etwaige Ziffern nicht vorhanden, wären entsprechend stellige Textkürzel zu verwenden!)
 

BITTE WEITERS BEACHTEN: 

a)  Der Sammelbogen kann auf Grund der EDV-mäßigen Erfassung entfallen. 

b)  Die Begründungen betreffend Kubaturänderungen bzw. des Minder- oder Mehrverbrauches müssen auf einer Begründungsliste gesammelt angeführt werden. 

c)  Von jeder Dienststelle muss für jedes separate Objekt (zum Beispiel Einmietung, dislozierte Klassen, Bauhof, etc.) eine eigene Excel-Datei (gemäß oben angeführter Nomenklatur) ausgefüllt werden, falls eigene Zähler vorhanden sind. 

d)  In der Excel-Datei müssen in der Spalte "Jahreskosten" die Jahreskosten in (auf „Einer-Stelle“ gerundet, inkl. USt.) pro Energieträger angegeben werden (zum Beispiel: Fernwärme 180 MWh .......... € 10.052,-). 

e)  verbindliche Vorgangsweise bzw. TERMINPLAN für eine effiziente EDV-Erfassung:

Erhalt der Excel-Datei Anfang des Jahres 2016

Anschließende Aussendung der Excel-Datei an die Schulen

Bis 11. März 2016 müssen die Excel-Dateien an den Landesschulrat/Stadtschulrat für Wien von den Schulen zurückgesandt werden.    

  • Kontrolle durch Landesschulrat/Stadtschulrat für Wien auf Vollständigkeit (Kubatur, Verbrauch, KOSTEN, eventuell Mehr- Minderverbrauch)
    • Falls nicht, sind Urgenzen sofort telefonisch durchzuführen!
    • Sammlung aller Excel-Dateien und Gesamtübermittlung mittels .zip-File (zum
      Beispiel: „15EnergieBMBFBurgenland.zip“)
    • bis spätestens 31. März 2016 an die jeweiligen Energieberater des Bundes.
      * Überprüfung der Daten auf Plausibilität (elektronische Unterschrift!)
      * eventuell telefonische Rückfragen bei den Schulen (die betroffenen Schulen werden bei der Aufklärung ersucht, unbürokratisch mitzuwirken, um die straffe Termingestaltung einhalten zu können. Nur so kann eine rasche Energiekostenbudgetierung gewährleistet werden).
      Rückübermittlung der Excel-Dateien (mittels .zip-File) durch die Energie­berater des Bundes an den Landesschulrat/Stadtschulrat für Wien.
  • Bis spätestens 31. Mai 2016 werden dann die Daten als Serviceleistung von den Energieberatern des Bundes erfasst (eGISY) und nach einer Zusammen­fassung durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft dem Bundesministerium für Bildung und Frauen elektronisch zur Verfügung gestellt.
  • Sind alle Daten mittels eGISY dem Bundesministerium für Bildung und Frauen übermittelt worden, wird die Energiedatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Frauen den Landesschulräten/Stadtschulrat für Wien zur Verfügung gestellt.

Diese Informationen dienen als Hilfestellung für eine rationelle Energiebewirtschaftung und bilden eine Grundlage für die finanzielle Mittelzuteilung einer möglichst autonomen Bewirt­schaftung. 

2. Sowohl der Begründungssammelbogen als auch die Excel-Dateien (mittels .zip-File) sind dem Bundesministerium für Bildung und Frauen, Abteilung III/8a, z.H. Herrn ADirRgR Gerhard Kosian nach Prüfung durch die Energieberater des Bundes, bis spätestens 31. Mai 2016, mittels E-Mail (gerhard.kosian@bmbf.gv.at) zu übermitteln. 

3. Berichtsperiode ist ausnahmslos das Kalenderjahr 2015. 

4. Für den Ressortbereich des Bundesministeriums für Bildung und Frauen kommt aus­schließlich die Abteilung 80 (inklusive Bundesschülerheime) für die betriebssystematische Zuordnung in Frage.

5. Anmerkungen zum elektronischen Erhebungsformular:

a.) Die Kosten wären in Euro zu erfassen. 

b.) Vor allem bei Bundesschulzentren bzw. Aufteilung der Dienststelle auf mehrere Objekte wäre der vereinbarte Aufteilungsschlüssel für das Jahr 2015 im Formular einzutragen, wenn die betroffenen Dienststellen nicht mittels eigenem Formular erfasst werden. 

c.) Im Feld „Auskünfte erteilt“ wäre auch die E-Mail-Adresse des/r Bearbeiters/in anzuführen. 

6. Das Gesamtausmaß des umbauten Raumes (Kubatur) per 31. Dezember 2014 bzw. 31. Dezember 2015 ist unbedingt anzugeben. Fehlende Kubaturdaten sollten erhoben und ergänzt werden. 

7. Beim Ausfüllen der Formblätter ist auf die beim jeweiligen Energieträger angeführte Menge bzw. Einheit Bedacht zu nehmen. Es sind keine Kommastellen anzugeben. 

Änderungen gegenüber dem Vorjahr (+/- 20 %) sind detailliert anzugeben (z.B. Schule XY, Umstellung von Ölbeheizung auf Fernwärme, Schule XY, Nichtverwendung von Werkstätten wegen Umbaus etc.). 

8. Name, Adresse, Fernsprechnummer und E-Mail-Adresse des/r Sachbearbeiters/in sind anzuführen. Grundsätzlich hat jede Dienststelle, die die Bezahlung der Energierechnung vornimmt, die Meldung zu erstatten. In die Meldung nicht einzubeziehen sind vorschuss­weise für andere Bundesdienststellen vollzogene Rechnungen. Meldepflichtig ist hier die bevorschusste Dienststelle. Wenn von Dienststellen keine Meldungen vorzunehmen sind, da diese bereits bei anderen Meldungen einbezogen sind, ist eine Leermeldung unbedingt erforderlich und auf diesen Umstand hinzuweisen. 

9. Bei angemieteten Räumlichkeiten ist der anteilige Energieverbrauch zu melden. 

10. Die unter Punkt 1.e) vorgenommenen Terminfestlegungen sind von der Dienststelle verbindlich einzuhalten. 

Nur durch eine qualitativ hoch stehende statistische Meldungspraxis kann eine rasche Energieausgabenbudgetierung gewährleistet werden.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ersucht, sowohl im Sinne der von der EU stärker geforderten Energieverbrauchsdaten (CO2-Emissionen), als auch im Sinne des Bundes-Energieeffizienzgesetzes § 14 Abs. 6, Ziff. 1, um gründliche und Ressort umfassende Verbrauchsmeldungen. 

Dafür wäre eine monatliche Energiebuchhaltung, wie sie schon bei etlichen Bundesschulen praktiziert wird, mittelfristig anzustreben, längerfristig jedenfalls erforderlich. Jene Bundesschule, die noch keine Energiebuchhaltung führt, sollte Kontakt mit ihrem jeweiligen Energieberater des Bundes aufnehmen. 

Weiteres wird ersucht, jene Dienststellen, die eine Energiekostenabrechnung von Dritten (z.B. BIG) erhalten, darauf hinzuweisen, dass es im Sinne einer effizienten Überprüfung unbedingt notwendig ist, von den Rechnungslegern die im Abrechnungsjahr verbrauchten Energiemengen einzufordern. 

Beilage

Wien, 29. Jänner 2016

Für die Bundesministerin:
Dr. Helmut Moser

Geändert am: 29.01.2016

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