Hammerschmid: Politische Bildung als Prävention gegen Extremismus

Europäische ExpertInnen-Tagung tauschte sich im Bildungsministerium über politische Bildung im globalen Kontext aus.

„Der Lehrplan Politische Bildung ist ein bedeutender Schritt hin zur Stärkung von Demokratieerziehung in der Schule. Durch die historisch-politische Bildung erwerben Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen um selbstständig eine eigene Meinung zu bilden, aber auch andere zu respektieren und am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben zu können. Den Schulen kommt eine ganz besondere Bedeutung bei der Vermittlung von Demokratiekultur und interkultureller Kompetenz zu“, erklärt Bildungsministerin Sonja Hammerschmid anlässlich der europäischen ExpertInnen-Tagung zum Thema Politischer Bildung, die am Donnerstag im Bildungsministerium stattfand.

Ziel der Tagung, die gemeinsam mit der Europäischen Kommission organisiert wurde, war die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich Politischer Bildung. 30 ExpertInnen aus ganz Europa tauschten Beispiele erfolgreicher Praxis aus, diskutierten über Erfahrungen und darüber, wie politische Bildung in einem globalen Kontext aussehen und funktionieren kann.

Nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris fand am 17. März 2015 ein informelles Treffen der europäischen BildungsministerInnen statt. Im Zuge dieses Treffens verabschiedeten die BildungsministerInnen die „Erklärung zur Förderung von Politischer Bildung und der gemeinsamen Werte von Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung“. In dieser Deklaration wird die besondere Rolle der Bildung im Hinblick auf die Vermittlung der demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft hervorgehoben.

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Wien, 27. Oktober 2016

Geändert am: 27.10.2016

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