Hammerschmid bei EU-MinisterInnenrat: Radikalisierung durch schulische Integration bekämpfen

Themen bei EU-MinisterInnenrat für Bildung: Prävention von Radikalisierung, Stärkung von Kompetenzen

„Schulen und Bildungseinrichtungen kommt in der Integration von Flüchtlingen und MigrantInnen eine Schlüsselrolle zu. Politische Bildung, Teilhabe und ein integratives Lernumfeld sind essentiell, um der Radikalisierung entgegenzuwirken. Außerdem müssen unsere Pädagoginnen und Pädagogen gut ausgebildet und gerüstet sein, um auf die Vielfalt und die Bedürfnisse aller Lernenden einzugehen“, betont Bildungsministerin Sonja Hammerschmid anlässlich des heutigen EU-BildungsministerInnenrates in Brüssel, der sich mit der Prävention von Radikalisierung beschäftigt.

Politische Bildung ist ein wesentliches Instrument, um jungen Menschen Orientierung und demokratische Grundwerte zu vermitteln. Seit diesem Schuljahr ist Politische Bildung ab der 6. Schulstufe als Pflichtmodul im Lehrplan verankert.

Um den Herausforderungen von gering qualifizierten Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, wird beim EU-MinisterInnenrat auch die Wichtigkeit von Kompetenzen hervorgehoben. „Wir müssen die Berufsbildung in das Rampenlicht nationaler und internationaler Initiativen rücken. Je umfassender Jugendliche ausgebildet sind, desto höher ist ihre Arbeitsplatzsicherheit und ihr Zugang zu unterschiedlichen Berufsfeldern. Wir müssen hier auch soziale Skills, kritisches Denken, Kreativität, digitale Kompetenzen und Problemlösekompetenzen mitdenken. Es ist mir ein Anliegen, die Vertiefung und Entwicklung neuer Kompetenzen und Fertigkeiten für alle Alters- und Berufsgruppen voranzutreiben“, so Hammerschmid.

Hammerschmid unterzeichnete in Brüssel auch ein Memorandum of Understanding, um den Austausch mit dem Bildungsminister der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Harald Mollers, zu vertiefen.

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Wien, 21.11.2016

Geändert am: 21.11.2016

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