Hammerschmid zu EU-Bildungsmonitor: Ganztagsschule sorgt für mehr Chancen bei sozial benachteiligten SchülerInnen

„Einkommen der Eltern darf nicht ausschlaggebend für Bildungschancen der Kinder sein“

Bildung wird in Österreich immer noch zu großen Teilen vererbt. Das bestätigt auch der „Monitor für die allgemeine und berufliche Bildung 2016“ der EU-Kommission. „Wir müssen für alle Schülerinnen und Schüler gleiche Startbedingungen schaffen. Ich möchte die beste Bildung für alle Kinder – unabhängig von ihrer Herkunft. Mit dem Ausbau der Ganztagsschulen, die gestern im Ministerrat beschlossen wurde, schaffen wir mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem“, ist Bildungsministerin Sonja Hammerschmid überzeugt.

„Kinder in Ganztagsschulen sind nicht darauf angewiesen, dass Eltern mit ihnen zu Hause üben und Hausübungen machen. Gelernt und geübt wird in der Schule, die Schülerinnen und Schüler kommen ohne Schultasche nach Hause und können so die restliche Zeit des Tages mit der Familie verbringen. Kinder aus sozial schwachen Familien bekommen durch Ganztagsschulen eine neue Betreuungs- und Ausbildungsqualität. Mit sozial gestaffelten Beiträgen für Essen und Betreuung sorgen wir dafür, dass Ganztagsschulen auch für einkommensschwache Familien leistbar werden. Denn das Einkommen der Eltern darf nicht ausschlaggebend für die Bildungschancen der Kinder sein“, so Hammerschmid abschließend.

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Wien, 23. November 2016

Geändert am: 23.11.2016

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