Hammerschmid: Bildungssystem braucht moderne Pädagogik, nicht mehr Ressourcen

Autonomiepaket bringt pädagogische Freiräume flächendeckend in Österreichs Klassenzimmer

„Wir haben eines der teuersten Schulsysteme im OECD-Vergleich, schneiden bei internationalen Testungen aber maximal durchschnittlich ab. Das zeigt ganz klar, dass das Problem nicht am Mangel an finanziellen Mitteln liegt. Es ist keine Ressourcenfrage, sondern es geht vielmehr um moderne Pädagogik, die flächendeckend in Österreichs Klassenzimmer ankommen muss“, entgegnet Bildungsministerin Sonja Hammerschmid dem Ruf der Parteiunabhängigen LehrerInnen nach mehr Geld.

„Internationale Beispiele zeigen uns, dass mit den nötigen Freiräumen in den Schulen innovative Konzepte und gute Pädagogik verwirklicht werden können. Man muss aber nicht ins Ausland fahren, um moderne Pädagogik zu erleben: Bei zahlreichen Schulbesuchen habe ich motivierte Pädagoginnen und Pädagogen erlebt, die die bereits bestehenden Gestaltungsspielräume ausgenutzt haben oder in Schulversuchen Autonomie gelebt haben – und zwar mit den bestehenden Ressourcen. Dies gilt es jetzt mit dem Autonomiepaket in die Breite zu bringen.“

Den Direktorinnen und Direktoren wird mit dem Gesetzespaket nicht nur mehr Gestaltungsspielraum, sondern auch mehr Verantwortung übertragen. „Die Direktorinnen und Direktoren sind die Letztverantwortlichen, sie müssen Entscheidungen treffen und dafür werden sie auch die Verantwortung übernehmen. Im OP leitet auch der Chirurg den Eingriff und lässt sich nicht von drei Nicht-ÄrztInnen erklären, was er tun soll.“

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Wien, am 21. März 2017

Geändert am: 21.03.2017

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