Hammerschmid: Erhöhung der Studienbeihilfe wichtig für Chancengerechtigkeit

Beschluss des Wissenschaftsausschusses bringt höhere Studienbeihilfen schon ab 2017/18

„Mit der Novelle des Studienbeihilfensystems, die heute vom Wissenschaftsausschuss beschlossen wurde, erreichen wir eine massive Verbesserung der sozialen Lage von tausenden Studierenden. Durch die Aufstockung der Beihilfen um 60 Millionen auf insgesamt 260 Millionen Euro pro Jahr, erhalten Studierende nicht nur deutlich höhere Stipendien, sondern es kommt auch zu einer Ausweitung des Bezieherkreises“, so Hammerschmid anlässlich der Novelle des Studienbeihilfensystems, die heute einstimmig durch den Wissenschaftsausschuss beschlossen wurde.

Von der längst notwendigen Erhöhung der Studienbeihilfe werden bis zu 50.000 Studierende profitieren, die dann ihrem Studium, unabhängig vom ökonomischen Hintergrund, nachgehen können. Die Erhöhung soll bereits ab dem Wintersemester 2017/18 zur Anwendung kommen, was eine baldige Verbesserung der sozialen Lage von StudentInnen bedeutet.

Die Neuerungen auf einen Blick:

* +18% auf Höchststudienbeihilfen, Valorisierung der Inflation

* Valorisierung der Einkommensgrenzen der Eltern

* 12% Zuschlag bleibt wie bisher erhalten und wird auf berechnete Beihilfe aufgeschlagen

* Extra Zuschlag von 20 bzw. 40 Euro/Monat ab 24 bzw. 26 Jahren

* Ab 24 werden alle Studierenden als Auswärtig wohnhaft eingestuft und erhalten somit jedenfalls die höhere Beihilfe

„Die Novelle des Studienbeihilfensystems bedeutet für zigtausende Studentinnen und Studenten eine verbesserte finanzielle Lage und damit eine massive Besserung ihres Studienalltags. Unserem Ziel, dass alle jungen Menschen – unabhängig von ihrem sozialen Status – studieren können und die gleichen Chancen haben, sind wir mit dem heutigen Beschluss einen großen Schritt näher gerückt“, so Hammerschmid abschließend.

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Wien, 31. Mai 2017

Geändert am: 31.05.2017

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