Hammerschmid: Schuljahr 2017/18 bringt etliche Neuerungen in Wien

Dank für Einsatz von Jürgen Czernohorszky, Heinrich Himmer und Michael Häupl für Wiener Bildungseinrichtungen

„Die Wienerinnen und Wiener können sich glücklich schätzen: Sie können auf ein breites, qualitätsvolles Bildungs- und Schulangebot zurückgreifen. Das Schuljahr 2017/18 hält außerdem viele positive Veränderungen bereit. Mit neuen Schulen, mehr Unterstützungspersonal sowie einem Grundkompetenzen-Hub wird das Angebot weiter verbessert und den aktuellen Anforderungen begegnet“, so Bildungsministerin Hammerschmid anlässlich des bevorstehenden Schulstarts am kommenden Montag. Von den rund 225.000 Wiener SchülerInnen starten 17.000 Kinder als „Taferlklassler“ in das Schuljahr.

Insgesamt wurden durch die Eröffnung drei ganz neuer Schulen (Bildungscampus Attemsgasse, Neue Mittelschule Quellenstraße, Volksschule Gasgasse) sowie zehn Schulerweiterungen 103 neue Klassen in Wien geschaffen. Der Bildungscampus Attemsgasse – der mittlerweile sechste Wiener Campus – ist besonders spannend: 800 Kinder von 0 bis 10 Jahren finden in 17 ganztägig geführten Klassen und 12 Kindergartengruppen Platz. Die Ganztagsvolksschule des Campus ist eine der 60 öffentlichen Wiener Pflichtschulen, die eine Ganztagsbetreuung in verschränkter Form anbieten. Zusammen mit 98 Pflichtschulen die eine nicht verschränkte Ganztagsbetreuung anbieten, ergibt das eine Quote bei der ganztägigen Betreuung von 44 Prozent der Volksschulen und 49 Prozent der neuen Mittelschulen. „Ganztagsschulen bedeuten bessere Bildungschancen für alle Kinder, unabhängig vom Einkommen oder der Herkunft der Eltern. Ich freue mich, dass die Angebote in Wien ausgebaut werden“, so die Bildungsministerin.

Der Forderung nach mehr Unterstützungspersonal für die Wiener Schulen wurde Rechnung getragen: Der Einsatz von SchulpsychologInnen konnte, in Zusammenarbeit mit dem Stadtschulrat, um 14 Personen erhöht werden. Diese werden an rund 100 Volksschulen tätig sein und vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien zur Seite stehen. Weitergeführt wird die Unterstützung des Bildungsministeriums aus den Mitteln des „Integrationstopf“, die bereits letztes Jahr gewährt wurde. „Mit den Mitteln aus dem Integrationstopf konnten wir bereits wichtige Maßnahmen für die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich Sprachförderung und Integration umsetzen. Was es jetzt dringend braucht, sind 5.000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer für Schulen mit besonderen Herausforderungen. Toll, dass ich hier auf die Unterstützung von Bildungsstadtrat Czernohorszky setzen kann“, so Hammerschmid.

Eine weitere Initiative, die ebenfalls auf die Verbesserung der Bildungschancen zielt, ist das Vorhaben von Stadtschulratspräsidenten Himmer, einen Grundkompetenzen-„Hub“ in den Räumlichkeiten des Stadtschulrats zu schaffen. Dieser soll als Drehschreibe fungieren und hat die Stärkung der Kompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen der Schülerinnen und Schüler zum Ziel.

„Das neue Schuljahr wird viele Verbesserungen in die Klassenzimmer der Wiener Schülerinnen und Schüler bringen. Ich danke Jürgen Czernohorszky, Heinrich Himmer und Michael Häupl für ihren unermüdlichen Einsatz für die Wiener Bildungseinrichtungen und wünsche allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start in das Schuljahr“, so die Bildungsministerin abschließend.

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Wien, 30. August 2017

Geändert am: 30.08.2017

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