Hammerschmid: Einrichtung der Meldestelle wichtiger Schritt im Kampf gegen Hass im Netz

Bildungsministerin Hammerschmid begrüßt die von Staatssekretärin Muna Duzdar initiierte Einrichtung der Beratungs- und Meldestelle gegen Hasspostings und Cybermobbing.

„Gewalt im Netz ist ein ernsthaftes Problem, mit dem ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung Erfahrung macht. Ich begrüße es daher sehr, dass es nun eine Beratungs- und Meldestelle gegen Hasspostings und Cybermobbing gibt“, so Hammerschmid.

Betrieben wird die niederschwellige Anlaufstelle durch die Anti-Rassismus-Initiative ZARA, die bereits seit 1999 besteht und schon viel Beratungsarbeit in Bezug auf hetzerische Inhalte im Netz geleistet hat. Bisher lag der Fokus auf Rassismus, ab sofort können Hasspostings aller Art gemeldet werden. Die Meldestelle bietet kompetente Erstberatung bei Gewaltvorfällen, Hasspostings oder auch Fake News im Netz. Speziell junge Menschen wissen häufig nicht, wie sie mit solchen Phänomenen umgehen sollen und brauchen entsprechende, unterstützende Beratung.

Seitens des Bundesministeriums für Bildung werden ebenfalls bereits zahlreiche Initiativen gegen Cybermobbing umgesetzt. „Cybermobbing beginnt oft schon bei unseren Schülerinnen und Schülern. Daher haben wir bereits Anfang diesen Jahres eine Offensive gegen Cybermobbing gestartet, die in Kooperation mit Saferinternet.at und Mimikama Aufklärungsarbeit an den Schulen betreibt. Es ist wichtig, dass wir Hass im Netz auf allen Ebenen begegnen und die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit der digitalen Welt schulen“, so Hammerschmid abschließend.

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Wien, 30. August 2017

Geändert am: 30.08.2017

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