Allgemeine und berufliche Bildung 2010

Seit dem Jahr 2000 bildet die Lissabon-Strategie den Rahmen für Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und sozialen Zusammenhalt in Europa. Die Bildungsminister/innen der Europäischen Union haben im Jahr 2001 im Arbeitsprogramm "2Allgemeine und berufliche Bildung 2010" die bildungspolitischen Ziele definiert, die bis 2010 zum Erreichen der Lissabon-Ziele beitragen. Im Mittelpunkt stehen Qualität und Effizienz der Bildungssysteme, der leichtere Zugang zu Bildung für alle und die Öffnung der allgemeinen und beruflichen Bildung gegenüber anderen Bereichen der Gesellschaft.

Bei der Umsetzung der bildungspolitischen Ziele arbeiten die EU-Mitgliedstaaten und die Kommission im Rahmen der sogenannten offenen Methode der Koordinierung zusammen. Es zeigt sich deutlich, dass der Austausch auf EU-Ebene einen Mehrwert bringt und nationale Reformen in den Mitgliedstaaten unterstützt. Die zur Messbarkeit der Fortschritte festgelegten Benchmarks wurden jedoch nur teilweise erreicht. Es ist also weiterhin intensive Arbeit notwendig, um die Bildungssysteme an neue gesellschaftliche und wirtschaftliche Anforderungen anzupassen, denn in Zeiten der Krise zeigt sich mehr denn je, wie wichtig bestmöglich ausgebildete, flexible und innovative Menschen sind.

Geändert am: 26.05.2014

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