Mittagsaufsicht an AHS

Seit 2011 gibt es die Mittagsaufsicht an der AHS-Unterstufe. Sie ist für diejenigen Kinder gedacht, die nicht für eine ganztägige Schulform angemeldet sind und denen es nicht möglich ist, zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht nachhause zu gehen, um dort die Mittagspause zu verbringen. Zur „Überbrückung“ findet daher ausschließlich für solche Fälle eine „Beaufsichtigung“ statt, die jedoch kein Freizeitprogramm bzw. keine pädagogische Betreuung wie in der ganztägigen Schulform bietet.

  • Das Angebot der Mittagsaufsicht betrifft alle (öffentlichen und privaten) AHS-Unterstufen und die Praxisschulen der Pädagogischen Hochschulen. Ein Beitrag für die Mittagsaufsicht wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt von den Eltern nicht eingehoben.
  • Die Mindesteröffnungszahl liegt bei fünf SchülerInnen, die Mittagsaufsicht  kann jahrgangs- und klassenübergreifend angeboten werden.
  • Die Schulen sind nicht verpflichtet, in dieser „Überbrückungszeit“ auch Mittagsverpflegung anzubieten.
  • Ein Schüler/eine Schülerin kann maximal vier Stunden an höchstens zwei Tagen pro Woche dieses Angebot in Anspruch nehmen.
  • Sollte die Pause zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht länger als zwei Unterrichtsstunden sein, hat sich der/die Schüler/in zu einer ganztägigen Schulform anzumelden, eine Mittagsaufsicht ist in solchen Fällen nicht vorgesehen.
  • Eine Kombination aus ganztägiger Schule und Mittagsaufsicht ist zulässig (z. B. drei Tage Anmeldung für die ganztägige Schule zwei Stunden Mittagsaufsicht an einem weiteren Tag).
  • Die Schulgemeinschaftsausschüsse der Schulen, die eine Mittagsaufsicht anbieten wollen, müssen diese über die Hausordnung regeln.

Geändert am: 20.11.2017

Nach oben