Ausschreibung der Stelle einer Abteilungsvorständin/eines Abteilungsvorstandes für Instruktorenausbildung an der Bundessportakademie 6020 Innsbruck, Fürstenweg 185

BMB-618/0107-III/4/2016 

Im Bereich des Landesschulrates für Tirol gelangt an der Bundessportakademie 6020 Innsbruck, Fürstenweg 185, die Planstelle einer Abteilungsvorständin/eines Abteilungsvorstandes der Verwendungsgruppe L 1 bzw. Entlohnungsgruppe l 1 für die Abteilung Instruktorenausbildung mit dem nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 55 Abs. 1 SchUG) für diese Funktion vorgesehenen Wirkungsbereich zur Besetzung.

Allgemeine Voraussetzungen für die Bewerbung:

Für die Besetzung kommen nur unbescholtene Bewerberinnen/Bewerber in Betracht, die neben den allgemeinen Anstellungserfordernissen die besonderen Erfordernisse der Ziffer 23.1 Absatz 1 und 7 (Lehramtsprüfung aus Bewegung und Sport/Leibeserziehung und einem weiteren Unterrichtsfach, Unterrichtspraktikum) oder der Ziffer 23.1 Absatz 5 (Studium der Sportwissenschaften mit vierjähriger einschlägiger Berufspraxis) der Anlage 1 zum Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, BGBl. Nr. 333, in der derzeit geltenden Fassung, erfüllen und eine mindestens sechsjährige erfolgreiche Lehrpraxis an Schulen nachweisen können.
Die Fähigkeit zur Übernahme von Führungsaufgaben sowie die Bereitschaft zu organisatorischen und unterrichtlichen Tätigkeiten an Wochenenden, Feiertagen und Ferienzeiten sowie zu umfangreicher Reisetätigkeit werden vorausgesetzt.

Folgende zusätzliche fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten sind erwünscht:

  • mehrjährige Erfahrung in der Aus- und Fortbildung von LehrerInnen, insbesondere von SportlehrerInnen, TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen
  • langjährige nationale und internationale Trainertätigkeit im Leistungssport
  • Erfahrungen und Kenntnisse auf sportadministrativem Gebiet, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Dach- und Fachverbänden sowie anderen Organisationen des österreichischen Sports
  • erfolgreiche Ablegung der staatlichen Trainerausbildung (3. Sem. Spezialteil)
  • Aus- und Fortbildungen im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung, Erfahrung im Bereich Qualitätsentwicklung und Schulqualitätsprozessmanagement
  • Kommunikationskompetenz, Verhandlungsgeschick und Serviceorientierung
  • Lehrtätigkeit an Instituten für Sportwissenschaft und Ausbildungseinrichtungen im Gesundheitswesen
  • wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen

Bewerberinnen/Bewerbern, die bereits an Bundessportakademien in Verwendung stehen, haben unter sonst gleichen Bewerbungsvoraussetzungen den Vorrang.

Die Gesuche sind bis längstens 24. Jänner 2017 (von im aktiven Schuldienst stehenden Bewerbern/Bewerberinnen im Dienstweg) an den Landesschulrat für Tirol zu richten (bei dem auch die erforderlichen Formulare/Unterlagen aufliegen). Eine Darlegung der Vorstellungen über die künftige Tätigkeit in der Funktion ist erwünscht, weitere Unterlagen können angeschlossen werden.

Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, sind, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen, nach Maßgabe des § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes, BGBl. Nr. 100/1993, in der Fassung des BGBl. I Nr. 140/2011, vorrangig zu bestellen.

Das Bundesministerium für Bildung ist bemüht, den Anteil an Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen, und lädt daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Wien, 14. Dezember 2016

Für die Bundesministerin: Dr. Friedrich Fröhlich

Erschienen in der Wiener Zeitung am 23. Dezember 2016.

Geändert am: 23.12.2016

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