Aus-, Fort- und Weiterbildung für LehrerInnen an berufsbildenden Schulen

Die bundesweiten Fortbildungsveranstaltungen des berufsbildenden Bereichs werden jedes Frühjahr für das darauffolgende Schuljahr durch Abt. II/7 per Erlass bekanntgegeben (siehe Download). Detailinformationen zu diesen Seminaren finden Sie auf PH-Online.

Abteilungsleitung:
MRin Mag.a Anneliese Ecker
Leiterin der Abt. II/7
T +43 1 53120-4229
anneliese.ecker@bmb.gv.at
Fort- und Weiterbildung:
ADir.in Alexandra Griemann
T +43 1 53120-4461
alexandra.griemann@bmb.gv.at

Ausbildung der LehrerInnen

Die Ausbildung der LehrerInnen an berufsbildenden Schulen ist, bedingt durch den differenzierten Fächerkanon, sehr unterschiedlich. Es gibt, stark vereinfacht, drei grundlegende Arten von LehrerInnen an berufsbildenden Schulen:

  • LehrerInnen allgemeinbildender Unterrichtsgegenstände
  • LehrerInnen fachtheoretischer Unterrichtsgegenstände
  • LehrerInnen fachpraktischer Unterrichtsgegenstände 

LehrerInnen fachtheoretischer Unterrichtsgegenstände:

Diese LehrerInnen verfügen über eine universitärer Fachausbildung sowie eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis in der Wirtschaft.

LehrerInnen fachpraktischer Unterrichtsgegenstände:

Diese LehrerInnen verfügen über eine einschlägige Berufsausbildung sowie eine mehrjährige Berufspraxis in der Wirtschaft.

LehrerInnen allgemeinbildender Unterrichtsgegenstände:

Diese LehrerInnen verfügen über ein Universitätsstudium mit Lehramtsprüfung. Vor Eintritt in den Schuldienst muss ein 1-jähriges Unterrichtspraktikum durchlaufen werden.

LehrerInnen an Berufsschulen und LehrerInnen für fachpraktische Unterrichtsgegenstände sowie für den Unterricht der fachtheoretischen Gegenstände an BMHS erwerben ihre Lehramtsprüfung an der Pädagogischen Hochschule.

Dass alle Unterrichtenden an berufsbildenden Schulen - mit Ausnahme der LehrerInnen allgemeinbildender Unterrichtsgegenstände - vor Schuleintritt eine mehrjährige Berufspraxis in der Wirtschaft zu absolvieren haben, zeigt, dass der Praxisbezug ein zentrales Element des berufsbildenden Schulwesens ist.

Mit Studienjahr 2016/17 gibt es eine, der Bologna-Struktur entsprechende Neuorganisation der Lehramtsstudien – Bachelorstudium im Ausmaß von 240 ECTS und Masterstudium im Ausmaß von 60 ECTS, wobei Letzteres für LehrerInnen des fachpraktischen Unterrichts und für LehrerInnen des fachtheoretischen Unterrichts mit fachlicher tertiärer Ausbildung optional ist.

Kontakt:
MR Mag. Anneliese Ecker
Leiterin der Abt. II/7
T +43 1 53120-4229
anneliese.ecker@bmb.gv.at

Fort- und Weiterbildung der LehrerInnen (LFWB)

Fortbildung der LehrerInnen:

Im Sinne der Professionalisierung ist es erforderlich, dass sich jeder Lehrer / jede Lehrerin laufend auf dem Stand des Fachwissens und seiner didaktischen Vermittlung hält. Dieser Tatsache kommt im Bereich des berufsbildenden Schulwesens wegen der ständig kürzer werdenden Halbwertzeit des Fachwissens ganz besondere Bedeutung zu.

Weiterbildung der LehrerInnen:

LehrerInnen können über ihre formalen Qualifikationen, die ihnen die Lehramtsausbildung verleiht, zusätzliche Qualifikationen erwerben. Angebote der Weiterbildung werden zertifiziert und sind oftmals auch mit neuen Berechtigungen verbunden.

Aus der Differenziertheit des berufsbildenden Schulwesens ergibt sich, dass einer bundesweiten Koordination im Bereich der LFWB wesentliche Bedeutung zukommt. Darüber hinaus muss durch rasches Reagieren auf die Nachfrage eine hohe Flexibilität sichergestellt werden.

Pädagogische Hochschulen (PH) sind tertiäre Bildungseinrichtungen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen. In jedem Bundesland besteht eine Pädagogische Hochschule des Bundes, im Burgenland die Stiftung private Pädagogische Hochschule Burgenland.

Darüber hinaus gibt es eine eigene Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik sowie private Pädagogische Hochschulen der Kirche.

Die PH unterstehen dem Bundesministerium für Bildung. Aufgrund der Hochschulautonomie sind die inneren Strukturen der einzelnen Hochschulen äußerst unterschiedlich, folglich auch die Zuordnung der Aufgaben zu den Instituten / Departements.

Was die Organisation der Fort- und Weiterbildungsaktivitäten betrifft, können sie – je nach Zielgruppe – entweder für die Lehrerschaft einer Schule (= schulinterne Fort- und Weiterbildung = SCHILF), einer Region, eines Bundeslandes oder mehrerer (oder aller) Bundesländer angeboten werden. Was die Inhalte anlangt, können sie zu einem oder mehreren bestimmten Unterrichtsgegenständen / (Fach)Bereichen einer oder mehrerer Schularten angeboten werden.

Kontakt:
ADir.in Alexandra Griemann
T +43 1 53120-4461
alexandra.griemann@bmb.gv.at 

Schwerpunkte der LehrerInnenfort- und weiterbildung

Geändert am: 09.06.2017

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