PädagogInnenbildung Neu

Student Foto: iStock/Ridofranz

Österreich stellt Qualität und Chancengerechtigkeit des Bildungssystems ins Zentrum seiner politischen und gesellschaftlichen Überlegungen. Die österreichische Bundesregierung hat in diesem Sinne die Professionalisierung und Attraktivierung des Berufes der Lehrerin und des Lehrers in den Mittelpunkt einer 2009 begonnenen nationalen Reform der gesamten LehrerInnenausbildung gestellt. Dieses politische Kernprojekt umfasst die Aus- und Weiterbildung aller Menschen, die in pädagogischen Berufen tätig sind, und trägt den gesellschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts Rechnung.

Kompetenzbasierte Lehramtsausbildungen

Mit den neuen kompetenzbasierten Lehramtsausbildungen wird die professionsorientierte und wissenschaftliche Qualifikation aller Pädagoginnen und Pädagogen für einen bestmöglichen schulischen Einsatz sichergestellt. Die PädagogInnenbildung Neu ist eingebettet in ein berufsbiografisch orientiertes Gesamtkonzept. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige akademische Ausbildung mit wissenschaftlich fundierter Theorie und Praxis zu garantieren, die den Empfehlungen nationaler und internationaler BildungsexpertInnen folgt und pädagogisch wie auch fachbezogen die Anforderungen einer international konkurrenzfähigen Ausbildung erfüllt.

Mit Inkrafttreten des Bundesrahmengesetzes zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen im Juli 2013, hat die Umsetzungsphase für die neue Lehramtsausbildung in Österreich begonnen. Trägerinnen dieser neuen Ausbildungen sind die Pädagogischen Hochschulen und Universitäten, die in enger Kooperation Lehramtsausbildungen auf tertiärem Niveau anbieten. Vier regionale Entwicklungsverbünde wurden zur Umsetzung der PädagogInnenbildung Neu gebildet. 

Am 1. Oktober 2015 startete österreichweit die neue Ausbildung für den Bereich der Primarstufe, am 1. Oktober 2016 folgte die flächendeckende Umsetzung der Lehramtsstudien für die Sekundarstufe.

Geändert am: 09.02.2017

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