Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung (Umwelt- und Gesundheitsbildungsfonds)

Die Themen Umwelt und Gesundheit stehen seit Jahren verstärkt im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat daher ein integratives Konzept entwickelt, das diese Themenbereiche zueinander in Beziehung setzt. Dieses Konzept berücksichtigt nicht nur physische und ökologische, sondern auch psychische und sozio-kulturelle Faktoren.

Die Grundsatzerlässe zur Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitserziehung und zum Projektunterricht bilden eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung von ökologischen und gesundheitsfördernden Initiativen an österreichischen Schulen. Der Umwelt- und Gesundheitsbildungsfonds soll diesen Initiativen die notwendige materielle Unterstützung bereitstellen.

Das Ziel des Fonds ist die Förderung der qualitativen und quantitativen Entwicklung von umweltorientiertem und/oder gesundheitsförderndem Projektunterricht sowohl durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Schulprojekte als auch durch die Veröffentlichung von Projektergebnissen.

Alle Schulen sind eingeladen, Projekte einzureichen, die nach den unten stehenden Kriterien bewertet werden. Die Bewertung erfolgt durch eine Kommission im Bundesministerium für Bildung und Frauen, in der Wissenschafter/innen, Beamt/innen und aktive Lehrerinnen und Lehrer mitwirken.

Die Einreichung der Projekte ist nur online auf www.umweltbildung.at/bildungsfoerderungsfonds möglich.

Kriterien zur Bewertung von Projekten

  • Pädagogischer Sinn: Förderung von Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein und dynamischen Fähigkeiten durch Projektunterricht.
  • Zielorientierung: Es sollen begründete ökologische und / oder gesundheitsförderliche Ziele angestrebt werden.
  • Verbesserung konkreter Verhältnisse: Die Projektergebnisse sollen zu einer erkennbaren Verbesserung konkreter Verhältnisse beitragen.
  • Nachhaltigkeit: Die Projekte sollen eine Entwicklungsperspektive haben.
  • Öffnung der Schule und Vernetzung: Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, mit Institutionen und Expert/innen soll angestrebt werden.
  • Dokumentation und Reflexion von Erfahrungen: Gewonnene Erfahrungen und vollbrachte Leistungen sollen dokumentiert und selbstkritisch reflektiert werden.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung der Erfahrungen: Ergebnisse und Erfahrungen sollen anderen Interessierten und Betroffenen zugänglich gemacht werden.
  • Kostenrelation: Die Relation zwischen Projektziel und Kosten muss in einem sinnvollen und ausgewogenen Verhältnis stehen.

Hinweise zum Ansuchen

Wer kann ansuchen?

a) alle Schulen, die umwelt- und gesundheitsrelevante Projekte durchführen wollen;
b) natürliche und juristische Personen (z.B. Vereine), die mit Schulen solche Projekte planen und gestalten wollen.

Wie kann angesucht werden?

Anträge können ausschließlich online gestellt werden.
Die Webadresse lautet: www.umweltbildung.at/bildungsfoerderungsfonds

Weitere Informationen

FORUM Umweltbildung
Strozzigasse 10
1080 Wien
T +43 1 4024701
www.umweltbildung.at

Geändert am: 19.02.2015

Nach oben