Bildungsstandards in der Berufsbildung und kompetenzorientiertes Unterrichten

Die Bildungsstandards in der Berufsbildung sind seit dem Jahr 2004 eine zentrale Initiative der Sektion II des BMUKK.

Die Bildungsstandards in der Berufsbildung fokussieren auf Abschlussqualifikationen und leisten einen wichtigen Beitrag zur transparenten Darstellung von Lernergebnissen. Sie sind ein Bildungsnachweis für das Portfolio einer Absolventin bzw. eines Absolventen beim Eintritt in das Berufsleben oder in eine weiterführende (tertiäre) Bildungseinrichtung und beschreiben allgemeinbildende, berufsbezogene sowie soziale und personale Kernkompetenzen (gegenstandsbezogen, schulartenübergreifend oder berufsbezogen, schulartenspezifisch). Bildungsstandards bestehen immer aus einem Kompetenzmodell für den jeweiligen Unterrichtsgegenstand/Fachbereich (zusammengesetzt aus Handlungs- und Inhaltsdimension), aus Deskriptoren (Schnittpunkte von Handlungs- und Inhaltsdimension) und aus Unterrichtsbeispielen, welche die Deskriptoren präzisieren.

Die Funktionen der Bildungsstandards sind vielfältig - in erster Linie dienen sie der Qualitätssicherung des Schulsystems. Sie rücken die Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern in den Mittelpunkt und konkretisieren die Lehrpläne in ausgewählten Kernbereichen. Beides – sowohl die Bildungsstandards also auch die kompetenz- und lernergebnisorientierten Lehrpläne – bilden eine wesentliche Grundlage für einen kompetenzorientierten Unterricht geschaffen. Lehrkräfte erhalten damit Instrumente in die Hand, die sie dabei unterstützen, ihren Unterricht stärker auf (berufliche) Kompetenzen sowie kompetenzorientierte Lernsituationen auszurichten.

Die Website www.bildungsstandards.berufsbildendeschulen.at gibt Ihnen weitere Informationen zum Thema „Bildungsstandards in der Berufsbildung“ und „Kompetenzorientiertes Unterrichten“.

Geändert am: 19.02.2015

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