Ausschreibung der Funktion der Leitung der Abteilung II/2 im BMB

GZ: BMB-17.710/0013-Präs.1/2017 

Gemäß § 2 Abs.1 Ziffer 3 Ausschreibungsgesetz 1989, BGBl. Nr. 85, wird die Funktion der Leitung der Abteilung II/2 (Technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen) im Bundesministerium für Bildung öffentlich ausgeschrieben.

Wertigkeit:  A1/6 bzw. v1/4
Dienststelle: BM für Bildung
Dienstort: BM für Bildung – Zentralstelle, Wien
Vertragsart: Unbefristet
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist: 2. Oktober 2017
Monatsbezug/entgelt mindestens: A1/6: EUR 3.300,20 brutto bzw. v1/4: EUR 4.125,20 brutto 

Aufgaben und Tätigkeiten

 In den Aufgabenbereich dieser Abteilung fallen insbesondere:

  • Pädagogische und berufsfachliche Angelegenheiten der Höheren technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Lehranstalten sowie gewerblichen, technischen und kunstgewerb­lichen Fachschulen (einschließlich Kollegs, Aufbaulehrgänge, Schu­len für Berufstätige, Bauhandwerker-, Meister- und Werkmeisterschulen; Schul­versuche, Versuchsanstalten)
  • Fachrichtungsentwicklung (Lehrpläne)
  • Schulaufsicht für die Zentrallehranstalten
  • Vergabe von Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung, Ingenieurgesetz
  • Ausstattungsangelegenheiten
  • Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung der Lehrer und Lehrerinnen der technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen
  • Kooperationen mit Universitäten und Unternehmen sowie internationale Kooperationen 

Erfordernisse

 Voraussetzungen für die Bewerbung um diese Funktion sind:

 Allgemeine Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (bevorzugt naturwissenschaftliches oder ingenieurwissenschaftliches Studium) oder gleichwertiger Abschluss
  • mehrjährige Unterrichtserfahrung

 Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:

1. Mehrjährige Erfahrung im Bereich der Qualitätsentwicklung und –sicherung an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und in der kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung (Lehrplan, Bildungsstandards, abschließende Prüfungen)25 %
2. Führungserfahrung sowie mehrjährige Erfahrung bei der Erstellung und Implementierung von bildungspolitisch relevanten Vorhaben20 %
3. Mehrjährige Erfahrung im Projektmanagement mit inhaltlicher, struktureller und  personeller Verantwortung20 %
4. Sehr gute Kenntnisse im Bereich der Schulverwaltung10 %
5. Fremdsprachenkenntnisse10 %
6. Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfreudigkeit5 %
7. Organisationsfähigkeit, Eignung zur Mitarbeiter/innenführung sowie hohes Maß an sozialer Kompetenz.10 %

Glechbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt. 

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, Lebenslauf, konzeptive Leitvorstellung für die Aufgabenerfüllung der Abteilung sowie eine Darlegung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Gemäß § 5 Abs. 2 Ausschreibungsgesetz 1989 enthält die Ausschreibung neben den allgemeinen Voraussetzungen, die jedenfalls erfüllt sein müssen, jene besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Erfüllung der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Anforderungen von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden. Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind ferner Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle erwünscht. 

Gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt (Postlauf wird nicht berücksichtigt). 

Der Monatsbezug beträgt mindestens EUR 3.300,20.

Er erhöht sich auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige allfällige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

 Kontaktinformation

Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, unmittelbar in der Abteilung Präs.1 des Bundesministeriums für Bildung, 1010 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E‑Mail an personalabteilung@bmb.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ BMB‑17.710/0013-Präs.1/2017) einzubringen. 

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Dieses Gutachten dient der Frau Bundesministerin als Entscheidungsgrundlage. 

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt. 

Ansprechperson:

Abteilungsleiterin Mag.a Simone Hoffmann
Bundesministerium für Bildung
Leiterin der Abteilung Präs.1
1010 Wien, Minoritenplatz 5
T +43 1 531 20-3000
simone.hoffmann@bmb.gv.at 

Wien, 28. August 2017

Für die Bundesministerin: Mag.a Simone Hoffmann

Erschienen in der Wiener Zeitung am 30. August 2017.

Geändert am: 30.08.2017

Nach oben