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Frühzeitiger Schul- und Ausbildungsabbruch

Frühzeitiger Schul- beziehungsweise Ausbildungsabbruch ist sowohl ein individuell als auch ein gesellschaftlich bedeutsames Problem. Ein Abbruch vermindert spätere Lebens- und Berufschancen und trägt langfristig dazu bei, dass persönliche Risiken wie Gesundheitsgefährdung, soziale Ausgrenzung oder Arbeitslosigkeit über die Lebensspanne hinweg hoch sind.

Ursachen und Hintergründe von frühzeitigem Schulabbruch

Ein Schulabbruch hat laut Forschung meist komplexe, miteinander verflochtene Ursachen auf individueller, sozialer und institutioneller Ebene. Meist bestehen bereits länger andauernde Probleme in Bezug auf Lernerfolg, Kompetenzerwerb und Motivation. Ebenso spielen psychosoziale Probleme und unzureichend beziehungsweise zu spät erfolgte Unterstützung der/des Jugendlichen eine Rolle.

Ursachen und Hintergründe von Schulabbruch sind also vielfältig und hängen von zahlreichen Faktoren, nicht zuletzt vom frühzeitigen Erkennen und Beheben beginnender Lern- und Laufbahnprobleme, ab.

Fakten und Daten

Österreich liegt in Bezug auf die EU-Benchmark zum Ausbildungsabbruch (Early Leaving from Education and Training) bei 8,1 % im Jahr 2024 bei den 18 bis 24-Jährigen, die keinen Abschluss der Sekundarstufe II oder einer Lehre haben beziehungsweise aktuell in keiner Ausbildung sind. Die EU-Staaten liegen 2024 durchschnittlich bei 9,3 %.

Aktivitäten des BMB

Um über entsprechende Daten für eine evidence based policy zu verfügen, hat das Bildungsministerium mehrere Studien beauftragt. Diese stehen im Folgenden als Download zur Verfügung. Darüber hinaus wird eine Reihe von nationalen und internationalen Studien, Dokumenten und Publikationen für Interessierte präsentiert.

Für die Verhinderung von frühzeitigem Ausbildungsabbruch ist es wichtig, sowohl im Bereich der Prävention und der Intervention als auch im Bereich der Kompensation effektive Maßnahmen zu setzen. Das Jugendcoaching stellt die zentrale Maßnahme gegen Schulabbruch dar und gehört zu den Leistungen des Netzwerks Berufliche Assistenz (NEBA). Zahlreiche Reformmaßnahmen des BMB sowie die Beratungstätigkeit der schulischen Unterstützungssysteme (Schüler- und Bildungsberatung, Schulsozialarbeit, Schulpsychologie) tragen dazu bei, dass die Anzahl der Schulabbrüche möglichst gering gehalten wird.

Beispiele für aktuelle präventive Maßnahmen im Bildungsbereich

Die schulischen Maßnahmen zur frühzeitigen Bekämpfung des Schulschwänzens, der Schulverweigerung und des Schulausstiegs sind - aufgrund der Komplexität der Ursachen - oft nicht explizit auf die Prävention von frühzeitigem Schulabgang ausgerichtet und werden nur langfristig auf unterschiedlichen Systemebenen im Innenraum der Schule, in der Schule als System und im Umfeld wirksam:

Informationen zur Ausbildung bis 18

Maßnahme Jugendcoaching

Jugendcoaching ist eine Initiative des Sozial- und Arbeitsministeriums in Abstimmung mit dem Bildungsministerium, die schulabbruchsgefährdete und ausgrenzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulpflicht durch sogenannte Jugendcoaches berät und bei Bedarf auch länger begleitet. Sie wird von durch das Sozialministeriumservice beauftragten Trägerinstitutionen umgesetzt.

Jugendcoaching

Nationales: Berichte und Studien

Internationales

1. Pathways to School Success: Policy action brief series

Eine Serie von nine policy briefs schlüsselt die einer Expertengruppe auf EU-Ebene priorisierten Themen auf. Die Papiere sind für Expert/innen und Praktiker/innen auf Steuerungsebene, in der Bildungsverwaltung und in Schulen sowie für Beratende geschrieben.

​​​​​​​2. Final activity report

Der Endbericht thematisiert lessons learnt unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen im Bildungsbereich: Pathways to School Success - key conditions and considerations

Hier finden sich zahlreiche strategische Ansätze und Empfehlungen für Bildungssteuerung und Schulen: Roadmap for ensuring school success for all

3. Wellbeing Guidelines

Hier findet sich die kinderfreundliche Version der wellbeing guidelines und der Link zum Endbericht: From children to children: Guidelines on mental health and wellbeing at school | European School Education Platform, Wellbeing and mental health at school - Publications Office of the EU

Chancengerechtigkeit und Qualität in der Bildung. Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler und Schulen

Deutsche Übersetzung der Zusammenfassung der OECD-Publikation „Equity and Quality in Education"

Chancengerechtigkeit und Qualität in der Bildung. Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler und Schulen (Equity and Quality in Education. Supporting Disadvantaged Students and Schools)

Sie finden hier eine Zusammenfassung in Deutsch und die Gesamtversion der oben genannten OECD-Publikation (verfügbar in Englisch und Französisch).

Links