Bildung und Beschäftigung
Das Handlungsfeld „Bildung und Beschäftigung“ zielt darauf ab, jungen Menschen in Österreich die Möglichkeit zu bieten, ihre Fähigkeiten und Talente in einer sich dynamisch verändernden Welt zu entfalten. Es soll sie befähigen, Herausforderungen in Bildung und Arbeitsmarkt erfolgreich zu bewältigen. Durch qualitätsvolle Bildung, gezielte Förderung und umfassende Unterstützung wird ein solides Fundament für persönliche Entfaltung, gesellschaftliche Teilhabe und beruflichen Erfolg gelegt. Dies stärkt nicht nur die individuellen Perspektiven, sondern trägt auch zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Mit einer ganzheitlichen und inklusiven Herangehensweise wird sichergestellt, dass alle Jugendlichen die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben erhalten.
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Das Bundesministerium für Bildung setzt im Rahmen der Österreichischen Jugendstrategie folgendes Jugendziel um:
Jugendziel
Schülerinnen und Schüler, die das Bildungssystem verlassen, verfügen über zentrale Grundkompetenzen.
Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels
Stärkung der Grundkompetenzen
Keine Schülerin, kein Schüler soll das Bildungssystem verlassen, ohne zentrale Grundkompetenzen zu besitzen. Dafür kommen kompetenzorientierter Unterricht und neue förderdiagnostische Instrumente zum Einsatz. Schon während der Schulpflicht werden die Kinder gezielt beim Erwerb dieser Kompetenzen unterstützt. Schuleingangsscreenings ermöglichen es, früh Defizite zu erkennen und passende Fördermaßnahmen einzuleiten. In der Primar- und Sekundarstufe I sichern kompetenzorientierte Lehrpläne, Kompetenzraster und die Individuelle Kompetenzmessung PLUS den Erwerb der Grundkompetenzen. Darüber hinaus hat die Gesamtstrategie Leseförderung die langfristige Stärkung der Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern, die Verbesserung der Leseförderung in allen Fächern und Lesekultur an Schulen, die Weiterentwicklung qualifizierender Angebote in der Lehrpersonenbildung und die Erhöhung der Sichtbarkeit des Themas im Bildungssystem und in der Öffentlichkeit zum Ziel.
Gefestigte Grundkompetenzen erhöhen die Chancen auf eine Lehre oder den Besuch einer weiterführenden Schule und sind Grundlage für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe, wodurch das Risiko von Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit sinkt.
Die neuen kompetenzorientierten Lehrpläne für Volksschule, Mittelschule und AHS-Unterstufe gelten ab 2025/26 für die 3. und 7. Schulstufe. In der Volksschule wird der Unterrichtsgegenstand „Lebende Fremdsprache“ durch den neuen Lehrplan in der 3. und 4. Schulstufe zum Pflichtfach. Ab 2025/26 treten auch neue kompetenzorientierte Lehrpläne für den sonderpädagogischen Bereich in Kraft. Im Rahmen des Lesegütesiegels werden Schulen bei der strukturierten Leseförderung und Diagnostik unterstützt und begleitet. Begleitend wurden zentrale Informationsplattformen sowie Materialien für Lehrpersonen und Initiativen wie Lesepatenschaften aufgebaut und laufend erweitert.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
#8 Gutes Lernen
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GL AL Dr. Markus Benesch
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
markus.benesch@bmb.gv.at
Umsetzung der individuellen Kompetenzmessung PLUS (iKMPLUS) an Österreichs Schulen
Die individuelle Kompetenzmessung PLUS (iKMPLUS) erhebt den Lernstand der Schülerinnen und Schüler mit Hilfe externer, standardisierter Instrumente. Sie ermöglicht einen ergänzenden Blick auf die vorhandenen Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler werden möglichst ganzheitlich in ihrer Kompetenzentwicklung wahrgenommen. Ausgehend von einem möglichst umfassenden Bild des aktuellen Lernstandes werden Schülerinnen und Schüler gezielt in ihrem weiteren Lernprozess unterstützt und im Erreichen der Lernziele und der Entwicklung wichtiger Kompetenzen gefördert.
Die Ergebnisse der iKMPLUS fließen nicht in die Note ein und dienen auch nicht als Kriterium für die Aufnahme an einer weiterführenden Schule (z.B. AHS). Sie dienen in erster Linie der Förderung der Schülerinnen und Schüler. Sie sollen gemeinsam mit den Schülerinnen / Schülern und Erziehungsberechtigten, im Kollegium, an der Schule reflektiert werden und so positive Entwicklungen und Maßnahmen für die Unterrichtsqualität anregen. Alle drei Jahre liefern die Ergebnisse auch wichtige Informationen für die längerfristige Schul- und Qualitätsentwicklung. Die iKMPLUS versteht sich als umfassender und nachhaltiger Prozess. und kann einen Beitrag zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Lernweg sowie zur laufenden Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht leisten. Die iKMPLUS wird im Rahmen des Qualitätsmanagements für Schule und als Teilprojekt des Pädagogik Pakets umgesetzt. Die Weiterführung der Maßnahme wie oben beschrieben.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
- #2 Gleichberechtigung aller Geschlechter
- #8 Gutes Lernen
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Individuelle Kompetenzmessung iKMPLUS
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ORin Stephanie Mayer, BSc MSc
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
stephanie.mayer@bmb.gv.at
Weiterentwicklung der Deutschförderung – mehr Autonomie und Flexibilität für Österreichs Schulen
Viele Schülerinnen und Schüler müssen ihre Kenntnisse der deutschen Sprache erst auf- bzw. ausbauen. Eine zielgerichtete und wirksame Deutschförderung ist daher essenziell, um den unterschiedlichen Bedarfen gerecht zu werden und allen Schülerinnen und Schülern ein sicheres Fundament für gesellschaftliche Teilhabe, Bildungserfolg und ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Für den gezielten Erwerb der Unterrichtssprache wird das Modell der Deutschförderung an österreichischen Schulen auf Grundlage einer wissenschaftlichen Evaluation und unter enger Einbindung von Expertinnen und Experten aus der Schulpraxis und der Wissenschaft weiterentwickelt.
Im Jahr 2025 wurden im Bildungsressort zentrale Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Deutschförderung eingeleitet. Mit dem Schuljahr 2025/26 wurden die Planstellen für die Deutschförderung auf 1.300 erhöht. Darüber hinaus wurde ein Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der Deutschfördermaßnahmen erarbeitet. Damit wurden die Weichen für die Einführung einer schulautonomen Wahlmöglichkeit bei der Umsetzung der Deutschförderung, die Weiterentwicklung der MIKA-D Erhebung (Messinstrument zur Kompetenzanalyse-Deutsch) sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Überaltrigkeit, Laufbahnverlusten und Schulabbruch gestellt. Bereits im Frühjahr 2025 wurde zudem die gesetzliche Verankerung der Orientierungsklassen mit Fokus auf Grundsätze des Zusammenlebens, Wertevermittlung und Alphabetisierung beschlossen.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
- #3 Inklusive Gesellschaften
- #4 Information und konstruktiver Dialog
- #5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
- #7 Gute Arbeit für alle
- #8 Gutes Lernen
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Weiterentwickeltes Modell der Deutschförderung
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MMag.a Catherine-Lea Danielopol-Hofer
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
Catherine-Lea.Danielopol-Hofer@bmb.gv.at
Das Bundesministerium für Bildung setzt im Rahmen der Österreichischen Jugendstrategie folgendes Jugendziel um:
Jugendziel
Jugendliche bei der Berufswahl und der beruflichen Ausbildung kompetenzorientiert unterstützen.
Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels
Attraktivierung des Berufs Lehrerin oder Lehrer im Rahmen der Ressortstrategie „Klasse Job“ – wir wollen Jugendliche für einen pädagogischen Beruf begeistern
Die Ressortstrategie „Klasse Job“ zielt unter anderem darauf ab, Schülerinnen und Schüler für den Beruf als Lehrerin oder Lehrer zu begeistern. Neben der bisherigen Buddy-Möglichkeit in der Sommerschule werden nun zusätzliche Vernetzungs- und Informationsangebote an Pädagogischen Hochschulen geschaffen. Buddys aus Oberstufenklassen können Kurse besuchen und ECTS-Punkte für ein künftiges Lehramtsstudium sammeln. Seit dem Schuljahr 2024/25 haben Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe die Möglichkeit, im Rahmen des Programms „Unterrichtsluft schnuppern“ den Berufsalltag von Lehrerinnen und Lehrern hautnah kennenzulernen, erste eigene Erfahrungen im Unterrichten zu sammeln und damit einhergehend eine Entscheidungshilfe für die Studien- und Berufswahl zu erhalten. Darüber hinaus soll eine breite Kommunikation über vielfältige Kanäle neugierig machen und das Interesse vieler junger Menschen an diesem spannenden Berufsfeld wecken.
Im Mai 2025 erfolgte die Veröffentlichung eines zukunftsorientierten Berufsbilds für Lehrkräfte. Die Lehramtsstudien selbst wurden attraktiver und praxisnäher. Zudem wurde eine Kampagne für den Bereich der Elementarpädagogik konzipiert. Sie ist ein Bekenntnis zur Bedeutung der frühkindlichen Bildung. Die Förderung in diesen ersten Bildungsjahren zahlt sich somit langfristig in besseren Lernvoraussetzungen, mehr Chancengerechtigkeit und einer höheren Qualität im Schulsystem aus. Weiters wurde eine breite Ausbildungsoffensive ins Leben gerufen und weitere Ausbildungswege, wie etwa neue berufsbegleitende BAfEP-Kollegs und ein grundständiges Bachelorstudium Elementarpädagogik geschaffen.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
#7 Gute Arbeit für alle
#8 Gutes Lernen
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AL Mag.a Dominika Raditsch
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
dominika.raditsch@bmb.gv.at
Bildungs- und Berufsorientierungstool „Deine Zukunft“
Das Bildungs- und Berufsorientierungstool (BBO-Tool) „Deine Zukunft“ ist ein Online-Instrument für den Auftakt des Bildungs- und Berufsorientierungsprozesses am Beginn der 7. Schulstufe. Es steht Mittelschulen und AHS-Unterstufen zur Verfügung. Mit diesem Instrument werden die Berufswahlreife sowie bereits vorhandene Interessen der Schülerinnen und Schüler abgefragt. Darüber hinaus gibt der Fragebogen Hinweise, ob individuelle Risiken vorliegen, die die Schullaufbahn gefährden. Die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen soll die weiteren Bildungs- und Berufsorientierungsprozesse intensivieren. Die gleichzeitig generierten Klassenergebnisse bieten weiterführende Impulse für den Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht.
Das BBO-Tool „Deine Zukunft“ wurde auch im Schuljahr 2024/25 von Schülerinnen und Schülern der 7. Schulstufe an AHS und Mittelschulen erfolgreich genutzt. Mit einer Beteiligung von 38,40 % an den AHS und 49,30 % an den Mittelschulen ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg zu verzeichnen (2023/24: AHS 38,10 %, MS 47,35 %). Dieser Zuwachs zeigt, dass das Tool zunehmend im schulischen Alltag ankommt und von den Lehrkräften als wertvolles Instrument zur frühzeitigen Orientierung der Jugendlichen eingesetzt wird. Die breite Anwendung ermöglicht es zudem, den Schülerinnen und Schülern kompetenzorientierte Impulse für ihren weiteren Bildungs- und/oder Berufsweg zu geben. Auch die Durchführungsphase für das Schuljahr 2025/26 startete planmäßig im Herbst 2025. Ziel bleibt es, die Nutzung weiter auszubauen und die Wirksamkeit des Tools durch kontinuierliche Fortbildungen sowie Anpassungen stetig zu steigern. Die positive Entwicklung der Nutzungszahlen unterstreicht die Bedeutung des BBO-Tools für die individuelle Zukunftsgestaltung der Schülerinnen und Schüler.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
#8 Gutes Lernen
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AL Dr.in Ursula Fritz
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
ursula.fritz@bmb.gv.at
Orientierungsplattform Digitale Berufe
Die Orientierungsplattform Digitale Berufe verbindet die beiden Themen IKT-Berufe und Berufsinformation. Durch eine attraktive Präsentation der großen Vielfalt Digitaler Berufe sollen jungen Menschen neue Optionen aufgezeigt und ihr berufliches Spektrum erweitert werden. Sie erfahren, wie sich der Berufsalltag einer Security Analystin, eines User Experience Architects oder Scrum Masters gestaltet.
Da sich Anforderungen und Möglichkeiten in der Arbeitswelt durch die Einflüsse der Digitalisierung immer rascher ändern, sollen dabei nicht nur definierte Berufsbilder, sondern auch eine offene und interessierte Haltung gegenüber Weiterentwicklung kommuniziert werden.
Das Angebot richtet sich speziell auch an Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und Erziehungsberechtigte, damit sie Schülerinnen und Schüler beim Treffen von Ausbildungs- und Berufsentscheidungen gut begleiten und unterstützen können.
Das Angebot wurde unverändert fortgeführt und diente weiterhin der Information zur Vielfalt digitaler Berufe sowie der gezielten Schaffung von Awareness.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
- #6 Jugend im ländlichen Raum voranbringen
- #7 Gute Arbeit für alle
- #8 Gutes Lernen
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Digitale Berufe – Einblicke in die Zukunft der digitalen Berufswelt
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MinRin Andrea Bock
Bundesministerium für Bildung,
1010 Wien
andrea.bock@bmb.gv.at
Das Bundesministerium für Bildung setzt im Rahmen der Österreichischen Jugendstrategie folgendes Jugendziel um:
Jugendziel
Jugendlichen wirtschaftliches Denken und Handeln vermitteln und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.
Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels
Jugend Innovativ
Jugend Innovativ ist der größte österreichische Schulwettbewerb für innovative Ideen. Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge zwischen 15 und 20 Jahren sind eingeladen, zu forschen, zu experimentieren, zu tüfteln, zu designen und querzudenken und ihr Innovationspotential unter Beweis zu stellen. Das Projektthema kann gewählt werden, muss aber in eine der sechs Kategorien Design, Engineering, Science, Young Entrepreneurs, Sustainability oder Digital Education passen. Der Wettbewerb wird von Weiterbildungs-Maßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer zu den Themen „Teaching Innovation“ und „Rechte zum Schutz von Arbeitsergebnissen, Urheberrecht, Datensicherheit und Business Model-Entwicklung“ sowie von Praxis-Workshops für Schülerinnen und Schüler erfolgreich begleitet.
Insgesamt 440 Projektideen aus allen neun Bundesländern schafften die Teilnahme – ergänzt durch eine Einreichung einer österreichischen Auslandsschule in Shkodra (Albanien). Besonders stark vertreten waren technikaffine Schulen, allen voran HTLs. Die Projekte deckten ein breites thematisches Spektrum ab und wurden in Kategorien wie Engineering, ICT & Digital, Sustainability, Science, Design und Entrepreneurship eingereicht. Im 38. Bundes-Finale in Wien (3. bis 5. Juni 2025) wurden die besten 35 Projekte aus ganz Österreich ausgewählt und präsentierten ihre Innovationen persönlich vor einer fachkundigen Jury. In einer öffentlichen Award Show wurden die herausragendsten Projekte ausgezeichnet. Neben Geldpreisen bot Jugend Innovativ den Teilnehmenden Reisepreise, internationale Vernetzung sowie die Teilnahme am europäischen Nachwuchswettbewerb EUCYS. Mit Schulbeginn 2025/26 erfolgte die Ausschreibung für die 39. Wettbewerbsrunde.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
- #2 Gleichberechtigung aller Geschlechter
- #7 Gute Arbeit für alle
- #8 Gutes Lernen
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MinRin Dr.in Patrizia Lenitz-Zeitler
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
patrizia.lenitz-zeitler@bmb.gv.at
„Youth Entrepreneurship Week“ (YEW)
Die Youth Entrepreneurship Week ist eine Erfolgsgeschichte. Die Vision der Projektpartnerinnen / Projektpartner ist es, junge Menschen zu begeistern und die YEW zu einem fixen Bestandteil in der persönlichen Bildungslaufbahn von Jugendlichen zu machen. Diese Entrepreneurship Education Aktion für Jugendliche (im Alter von 14 - 19 Jahren) ist eine Werkstatt zur Entwicklung von Ideen und Projekten. Sie verfolgt die Intention, dass sich die Jugendlichen mehrere Tage lang intensiv mit dem Thema Entrepreneurship auseinandersetzen. Ziel der YEW ist es, Jugendliche für Entrepreneurship zu begeistern und diese wie eine Sport- oder Ski-Woche im System zu etablieren. Diese Woche im Ausmaß von 3,5 Tagen wird dabei in Kooperation mit Jungunternehmern, etablierten Unternehmern und Experten des Ökosystems organisiert. Die Teilnehmer erarbeiten eigene Ideen für innovative Projekte, bauen erste Prototypen und präsentieren diese am Ende der Woche einer Jury. Die Entrepreneure von morgen lernen lösungsorientiertes Handeln, Teamarbeit und kreatives Denken. Sie werden dazu angeregt, ihre Ideen über die YEW hinaus weiter zu verfolgen.
Insgesamt konnten seit Beginn der Initiative bis zum 8. Jänner 2026 bereits 472 Wochen mit rund 16.753 teilnehmenden Jugendlichen durchgeführt werden. Im aktuellen Schuljahr 2025/26 werden 154 YEWs (davon 137 vom BMWET gefördert und mindestens 17 weitere Wochen, die von anderen Organisationen finanziert werden) stattfinden. Der Erfolg ist durch das Engagement von rund 200 Trainern und Trainerinnen, über 2.600 freiwilligen Sparringspartnern und 140 Hosts ermöglicht.
Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:
#7 Gute Arbeit für alle
#8 Gutes Lernen
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AL Mag. (FH) Stefan Schmid, BEd
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien