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Beteiligung und Engagement

Eine funktionierende und lebendige Demokratie lebt von der aktiven Mitwirkung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Das Handlungsfeld „Beteiligung und Engagement“ widmet sich der Förderung der aktiven Teilhabe junger Menschen in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen. Junge Menschen sollen in ihrem Engagement unterstützt und befähigt werden, ihre Stimme einzubringen, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Besonderer Fokus liegt auf der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen und Anreizsysteme, die freiwilliges Engagement stärken und anerkennen. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das sowohl individuelle als auch kollektive Initiativen junger Menschen fördert und ihre Bereitschaft zur Partizipation weiterentwickelt. Dies trägt nicht nur zur persönlichen Entfaltung bei, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Resilienz und Weiterentwicklung der Gesellschaft als Ganzes.

Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Bildung setzt im Rahmen der Österreichischen Jugendstrategie folgendes Jugendziel um:

Jugendziel

Durch Politische Bildung, Demokratiebildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung wird im Unterricht ein Beitrag zum politischen Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener geliefert.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

Politische Bildung und Demokratiebildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Stärkung demokratischer Kompetenzen

Mit der Aktualisierung der Lehrpläne der AHS-Oberstufe wird die Lehrplanverankerung der übergreifenden Themen kontinuierlich fortgesetzt und gesichert. Begleitmaßnahmen wie die „Aktionstage Politische Bildung“ als jährlich wiederkehrendes Vermittlungsangebot sowie Partizipationsmöglichkeiten im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung und umweltpolitische Bildung im Unterricht stärken die demokratischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen und wirken in die Gesellschaft hinein. Darüber hinaus wird durch die geplante Einführung des neuen Unterrichtsgegenstandes „Demokratiebildung“ in der Sekundarstufe I ein weiterer Schwerpunkt gesetzt, der Jugendliche dazu befähigt und darin stärkt, demokratische Teilhabe aktiv wahrzunehmen und mitzugestalten. Durch ein Bündel an Maßnahmen werden aktuelle gesellschaftlich relevante Themen erfahrbar gemacht und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion und zum systemischen zukunftsorientierten Denken gefördert.

Erste Umsetzungsschritte und Begleitmaßnahmen zur Einführung des neuen Unterrichtsfaches „Demokratiebildung“ haben stattgefunden.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #1 Die EU mit der Jugend zusammenbringen
  • #2 Gleichberechtigung aller Geschlechter
  • #3 Inklusive Gesellschaften
  • #8 Gutes Lernen
  • #9 Räume und Beteiligung für alle
  • #10 Ein grünes, nachhaltiges Europa
  • #11 Jugendorganisationen und europäische Jugendprogramme

Weitere Informationen

Kontakt

AL Mag.a Anna Obenhuber, BA
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
anna.obenhuber@bmb.gv.at

Jugendziel

Wir gestalten Rahmenbedingungen und Strukturen, die jungen Menschen dabei unterstützen und stärken, um sich Krisen aktiv stellen zu können und sich als selbstwirksam sowie handlungsfähig zu erleben.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

Bundesweite Telefonhotline der Schulpsychologie in Kooperation mit Rat auf Draht

Die bundesweite Telefonhotline der Schulpsychologie dient der Stärkung des niederschwelligen Zugangs zu schulpsychologischer Beratung und wird in Kooperation mit Rat auf Draht durchgeführt. Hauptzielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die sich durch die aktuelle Situation besonders belastet bzw. überlastet fühlen und deren psychosoziale Gesundheit bzw. dadurch auch der Bildungsweg gefährdet ist.

Die Hotline nimmt eine Erstabklärung des Anliegens und des Beratungsbedarfs vor und – falls schulpsychologische Unterstützung angezeigt ist – vermittelt weiter an regional zuständige Beratungsstellen.

Die Hotline der Schulpsychologie wird in Kooperation mit Rat auf Draht betrieben. Die Beraterinnen und Berater sind unter der gewohnten Nummer 0800 211 320 von 0 – 24 Uhr zu allen Themen erreichbar, an sieben Tagen die Woche. Seit September 2025 besteht eine zusätzliche Kooperation des BMB mit Rat auf Draht für ein Chatangebot für Jugendliche (Chateria Speciale, digitales Chat-Café für mentale Gesundheit). Mit der themenspezifischen Online-Chatberatung steht somit ein neues niederschwelliges und anonymes Beratungsformat zur Verfügung.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Weitere Informationen

Kontakt

MinRin Mag.a Ingrid Egger
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
ingrid.egger@bmb.gv.at 

Digitales Lernen - Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler

Mit dem Programm „Digitale Schule“ wurden acht zentrale Maßnahmen für eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und innovativer Lehr- und Lernformate realisiert. Seit dem Schuljahr 2021/22 werden Schülerinnen und Schüler der 5. Schulstufe (2021/22: einmalig auch der 6. Schulstufe) mit einem digitalen Endgerät ausgestattet und erhalten damit zu gleichen Rahmenbedingungen Zugang zu Digitaler Bildung und Digitalen Kompetenzen. Mit dem Schuljahr 2024/25 lernen und arbeiten an 1.560 Schulen der Sekundarstufe I nahezu alle Schülerinnen und Schüler (5. bis 8. Schulstufe) mit digitalen Endgeräten. Insgesamt wurden bisher mehr als 410.000 Schülerinnen und Schüler mit digitalen Geräten ausgestattet.

An Mittelschulen und AHS-Unterstufen lernen und arbeiten nunmehr alle Jahrgänge mit digitalen Endgeräten. Beginnend mit September wurden weitere 80.000 Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten als Lern- und Arbeitsmittel ausgestattet. Die technische Umsetzung der mit April 2026 in Kraft tretenden Verbesserung des Schutzes für Kinder und Jugendliche auf den digitalen Endgeräten wurde bereits vorbereitet.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#8 Gutes Lernen

Weitere Informationen

Digitale Schule

Kontakt

MinRin Andrea Bock
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien    
andrea.bock@bmb.gv.at

Entrepreneurship Education für Kinder und Jugendliche

Entrepreneurship Education fungiert als Nachwuchsprogramm für die zukünftigen Gestalterinnen und Gestalter einer nachhaltigen Gesellschaft. Im Bildungs- und Ausbildungsbereich geht es darum, die kontinuierliche Entwicklung fachlicher Expertise und überfachlicher Kompetenzen zu fördern, eigenverantwortliches und eigenständiges Handeln zu stärken und zum Umgang mit Unsicherheit sowie zum strukturierten Lösen von Problemen zu befähigen. Eine Gesellschaft und eine Marktwirtschaft, die verantwortungsvoll sind, brauchen selbstbewusste und mündige Bürgerinnen und Bürger, die ihre eigene Zukunft und auch jene der Gesellschaft durch unternehmerische und gesellschaftliche Initiative (mit)gestalten. Mit dem e.e.si-Entrepreneurship Schule Ansatz werden rund 40 BMHS-Schulen erreicht. Der Ansatz ist das Vorbild für das Praxishandbuch Entrepreneurial Learning Institution Canvas (ELIC) der UNESCO-UNEVOC.

Mit der Landkarte 2030 wurde beim Entrepreneurship Summit 2025 die große Übersicht der Entrepreneurship Education Maßnahmen in Österreich präsentiert. Einige wenige Beispiele seien hier herausgegriffen:

  • Jedes Kind stärken – Stärkentag (Elementarstufe): Kinder entdecken spielerisch ihre Stärken und erleben Wirksamkeit.
  • Debattierwettbewerb: 50 Debattierclubs und Austragung der Staatsmeisterschaft
  • Fallstudienportal zur Stärkung der Problemlösungskompetenz

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #1 Die EU mit der Jugend zusammenbringen
  • #2 Gleichberechtigung aller Geschlechter
  • #7 Gute Arbeit für alle
  • #8 Gutes Lernen
  • #10 Ein nachhaltiges, grünes Europa

Weitere Informationen

Entrepreneurship Education. Landkarte der Aktionen 2030

Entrepreneurship Education für schulische Innovationen (EESI)

Kontakt

AL Mag. (FH) Stefan Schmid, BEd
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien

Erhöhung der Schul- und Heimbeihilfe für Schülerinnen und Schüler

Mit dem Ziel der Chancengleichheit und Gleichstellung normiert das Schülerbeihilfengesetz 1983 finanzielle Unterstützungen für den Besuch einer weiterführenden Schule sowie die Unterbringung von Schülerinnen und Schülern in Schülerheimen bzw. außerhalb des Wohnorts der Eltern und die Vorbereitung auf abschließende Prüfungen an Schulen für Berufstätige. Beihilfen werden an sozial bedürftige Schülerinnen und Schüler vergeben. Die soziale Bedürftigkeit richtet sich dabei nach Einkommen, Familienstand und Familiengröße der antragstellenden Person. Ab dem Schuljahr 2023/2024 erfolgt nunmehr jährlich eine Anpassung der Beiträge entsprechend dem Anpassungsfaktor des § 108f ASVG. Neben den im Schülerbeihilfengesetz 1983 geregelten Beihilfen unterstützt das BMB die Teilnahme an mehrtägigen Schulveranstaltungen bei Vorliegen sozialer Bedürftigkeit. Auch im Fall dieser Unterstützungsleistungen erfolgte eine Erhöhung der Beträge und Wertgrenzen werden entsprechend dem Anpassungsfaktor des § 108f ASVG jährlich festgesetzt. Seit dem Schuljahr 2024/25 kommt diese Unterstützung nun auch Vertriebenen aus der Ukraine zugute. Durch das laufende Projekt „Optimierung und Digitalisierung der Prozesse und Erledigungen im Bereich Schul- und Heimbeihilfe“ wurde die Online-Antragstellung weiter attraktiviert, was sich in gestiegenen Antragszahlen und einer schnelleren Antragstellung widerspiegelt. Im Hintergrund wurde ebenso die Bearbeitung von Anträgen optimiert, wodurch die Dauer zwischen Antragstellung und Auszahlung der Beihilfe möglichst kurz sein soll.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #3 Inklusive Gesellschaften
  • #6 Jugend im ländlichen Raum voranbringen
  • #8 Gutes Lernen

Weitere Informationen

Kontakt

Mag. Sebastian Schwarz und
AL Mag. Martin Thenmayer
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
sebastian.schwarz@bmb.gv.at
martin.thenmayer@bmb.gv.at

„Gesund aus der Krise“: Bewältigung der psychosozialen Folgen der aktuell vorherrschenden multiplen Krisen und Stärkung der psychosozialen Gesundheit in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.

Das Projekt „Gesund aus der Krise“ (Federführung BMASGPK, gemeinsam mit BMB und BKA) bietet niederschwellige psychologische, psychotherapeutische und musiktherapeutische Beratung und Behandlung im Einzel- und Gruppensetting für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre an, die durch Auswirkungen der aktuellen Krisen psychisch belastet sind. Weiters werden Mitarbeitenden der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit Workshops zum Thema „Psychosoziale Gesundheit“ angeboten.

Das Projekt „Gesund aus der Krise“ wird vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) in enger Kooperation mit dem österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) im Auftrag des BMASGPK umgesetzt. Das BKA übernimmt eine Koordinationsaufgabe im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Die Schulpsychologie (BMB) unterstützt bei der Zuweisung der Schülerinnen und Schüler zu den Beratungsangeboten.

Das Projekt Gesund aus der Krise III endete mit Juni 2025 und konnte mit dem Start des Folgeprojekts in Phase IV mit der Finanzierung von 35,15 Millionen Euro durch das BMASGPK ab Oktober 2025 fortgesetzt werden. Somit können im Zeitraum von Oktober 2025 bis Juni 2027 weitere ca. 30.000 Kinder und Jugendliche professionelle psychologische, psychotherapeutische und musiktherapeutische Unterstützung erhalten.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 (Psychische Gesundheit und Wohlbefinden)

Weitere Informationen

Gesund aus der Krise

Kontakt

MinRin Mag.a Ingrid Egger (gemeinsam mit BMASGPK und BKA)
Bundesministerium für Bildung
Minoritenplatz 5
1010 Wien
ingrid.egger@bmb.gv.at

Jugendziel

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden durch Beteiligung an Wissenschaft und Forschung (Citizen Science) gestärkt und befähigt, sich aktiv an Wissenschaft und Forschung zu beteiligen.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

DNAustria

Laut im Herbst 2021 publizierter Eurobarometer-Studie zeigen die Menschen in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr wenig Interesse an Wissenschaft und Forschung. Wissenschafts- und Demokratieskepsis sind hierzulande insbesondere in der Corona-Pandemie zu einer Herausforderung geworden. Daraus wurde die Ressortstrategie „DNAustria“ mit dem Ziel das Vertrauen in Demokratie und Wissenschaft wieder herzustellen, entlang der gesamten Bildungskette entwickelt.

Einige der wichtigsten Aktionen sind eine Datenbank für Wissenschafts- und Demokratievermittlungsangebote, Science Clubs, Initiativen wie Wissenschaftswoche, Fokuswoche und Impulstag der Wien-Aktion, Ansprechpersonen an Schulen für Wissenschafts- und Demokratievermittlung, Wissenschafts- und Demokratiebotschafterinnen / -botschafter, Wissenschafts- und Demokratievermittlung in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen. Medien sind bei der Wissenschafts- und Demokratievermittlung zentrale Partnerinnen und Partner.

Mit der Novelle des Bundesministeriumsgesetzes wurde die Maßnahme in 2 Projekte geteilt und eingeständig weitergeführt. Durch DNAustria wurden 2025 zentrale Initiativen wie die Wissenschaftswoche, Science Clubs sowie Fokuswoche bzw. der Impulstag der Wien-Aktion gezielt weiterentwickelt und ausgebaut, was zu einer erhöhten Beteiligung geführt hat

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #2 Gleichstellung aller Geschlechter
  • #3 Inklusive Gesellschaften
  • #4 Information und konstruktiver Dialog
  • #8 Gutes Lernen
  • #9 Räume und Beteiligung für alle

Weitere Informationen

DNAustria

Kontakt

GLin ALin Mag.a Kristina Mandl (gemeinsam mit BMFWF I/C)

Bundesministerium für Bildung
1010 Wien