Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Bundesweites Lesegütesiegel

das Lesegütesiegel
Foto: Christopher Dunker, BKA

Das bundesweite Lesegütesiegel wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung in enger Zusammenarbeit mit den Bildungsdirektionen und unter breiter Einbindung weiterer Leseexpertinnen und Leseexperten verschiedener Institutionen entwickelt.

Das bundesweite Lesegütesiegel unterstützt Schulen dabei, ihre Stärken zu erkennen und sichtbar zu machen. Zugleich bietet das Lesegütesiegel mit dem dazugehörigen Kriterienkatalog einen hilfreichen Wegweiser, um Leseförderung am Schulstandort als gemeinsame Aufgabe aller Lehrpersonen zu etablieren. Er unterstützt dabei die Lesekompetenzen aller Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Inklusion und Diversität anhand eines durchdachten Konzepts weiter voranzubringen. 

Information zur Einreichung

Die Teilnahme erfolgt über die Online-Plattform www.lesen-superkraft.at. Dort finden Sie auch detaillierte Informationen zu den Einreichmodalitäten und Fristen.

Im Rahmen der Einreichung geben die Schulen jene Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenzen an, die sie im jeweils vorangegangenen Schuljahr umgesetzt haben.

Das bundesweite Lesegütesiegel ist für einen Zeitraum von drei Schuljahren gültig.

Der Kriterienkatalog

Mit dem Kriterienkatalog können sich Schulen gezielt auf die Einreichung vorbereiten, da dieser die Inhalte der Online-Einreichung abbildet. Er bietet darüber hinaus allen Schulen, die das Thema Lesen stärker in den Fokus rücken möchten, Orientierung sowie zahlreiche Anregungen und ist ein Leitfaden für eine gelingende Leseförderung.

Der Kriterienkatalog besteht aus fünf bzw. sechs Schwerpunkten: schulische Lesekultur, Leseräume, diagnosebasierte Leseförderung, Leseanimation und literarische Bildung. Für Mittelschulen gibt es einen sechsten Schwerpunkt Medien- und Informationskompetenz.

Jeder Schwerpunkt enthält verpflichtende sowie ergänzende Kriterien: 

a) Verpflichtende Kriterien (grün unterlegt): Die 26 verpflichtenden Kriterien beschreiben die Basiserfordernisse für eine gelingende Leseförderung und orientieren sich an den Lehrplänen sowie an den Kompetenzrastern. Sie müssen daher für den Erhalt des Lesegütesiegels vollständig erfüllt sein.

b) Ergänzende Kriterien: Zusätzlich gibt es 66 ergänzende Kriterien. Diese sind im Sinne der Chancengerechtigkeit so gewählt, dass unterschiedliche Schultypen ihre individuellen Schwerpunkte und besonderen Maßnahmen im Bereich der Leseförderung sichtbar machen können. Schulen können hier selbst eine Auswahl treffen und Punkte sammeln. Für jedes erfüllte ergänzende Kriterium wird ein Punkt vergeben.

Um das Lesegütesiegel zu erhalten, müssen:

  • alle verpflichtenden Kriterien erfüllt sein
  • und zusätzlich mindestens 25 Punkte aus den ergänzenden Kriterien erreicht werden.

Die drei verpflichtenden Angaben zu den Lehrplänen, den iKMPLUS Ergebnissen sowie zur Entwicklungsvision der Schule werden nicht bewertet.

Links