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Lebensqualität und Miteinander

Die Veränderungen und Herausforderungen in vielen Lebensbereichen verlangen von jungen Menschen eine aktive Gestaltung ihrer Lebenswege. Das Handlungsfeld „Lebensqualität und Miteinander“ zielt darauf ab, Jugendliche dabei zu unterstützen, Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Durch eine jugendzentrierte Politik werden die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, um die persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Kompetenzen von jungen Menschen zu stärken, ohne sie dabei einzuschränken oder zu bevormunden. Das Handlungsfeld umfasst zentrale Themen wie Gesundheit, Umwelt, Familie, Mobilität sowie persönliche Lebensperspektiven und Zufriedenheit. Es unterstützt junge Menschen dabei, in einer dynamischen und komplexen Welt ihren eigenen Weg zu finden und eine hohe Lebensqualität zu erreichen – im Einklang mit den Anforderungen ihrer Umgebung. Der Fokus liegt auf der Förderung eines respektvollen und solidarischen Miteinanders, das den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt.

Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Bildung setzt im Rahmen der Österreichischen Jugendstrategie folgendes Jugendziel um:

Jugendziel

Deradikalisierung junger Menschen aus dem gewaltbereiten Extremismus.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

Starke Schule, starke Gesellschaft

"Extremismusprävention macht Schule II“ ist eine Initiative des BMB. Seit April 2022 werden im Rahmen der Initiative „Extremismusprävention macht Schule“ bundesweit Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen und Schultypen für die Gefahren von Ungleichheitsideologien sensibilisiert und ihre Resilienz gegenüber Radikalisierung gestärkt. Zudem werden Reflexionsangebote für Fragen von Identität und Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft bereitgestellt.

Die Workshops können kostenfrei für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts gebucht werden. Die organisatorische und technische Abwicklung der Workshops (Verträge mit den Anbieterinnen und Anbietern, Abruf der Workshops durch die Schulen) erfolgt durch die Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD GmbH).

Das aktuelle Regierungsprogramm sieht einen weiteren Ausbau von Präventionsprogrammen gegen Extremismus und Radikalisierung an Schulen vor. Das Programm wurde erweitert und wird unter dem neuen Titel „Starke Schule, starke Gesellschaft“ fortgeführt. Damit wird der Ministerratsbeschluss vom 2. Juli 2025 umgesetzt, der eine Weiterentwicklung der Präventionsarbeit vorsieht und aktuelle gesellschaftliche Bedarfe – besonders im Bereich der psychischen Gesundheit (Mental Health) – stärker berücksichtigt. Die neuen Themenschwerpunkte der Workshops umfassen zentrale gesellschaftliche, soziale und psychische Herausforderungen, mit denen junge Menschen heute konfrontiert sind. Sie fördern demokratische Werte, stärken soziale und emotionale Kompetenzen und tragen zur Sensibilisierung für Mental Health sowie zu einem reflektierten Umgang mit digitalen Medien bei.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 (Psychische Gesundheit und Wohlbefinden)

Weitere Informationen

Starke Schule, starke Gesellschaft

Kontakt

Mag.a(FH) Sevim Aksakalli, MA
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
sevim.aksakalli@bmb.gv.at

Jugendziel

Durch die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und die Gestaltung der Schule als sicheren Lernort wird die psychosoziale Gesundheit junger Menschen unterstützt.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

Initiative Wohlfühlzone Schule

Mit der Initiative „Wohlfühlzone Schule“ unterstützt das BMB gemeinsam mit dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der BVAEB und der ÖGK Pädagogische Hochschulen und regionale Gesundheitsakteure dabei, Schulentwicklungsprozesse zum Thema psychosoziale Gesundheit an Schulen zu begleiten. Dazu gehört die Unterstützung bei der Gestaltung niederschwelliger Angebote an Schulen sowie bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung von standortspezifischen Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt der aktuellen Periode ist die Stärkung der Gesundheitskompetenzen und der mentalen Gesundheit. Wesentliche Elemente sind neben Schulentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur psychosozialen Gesundheit die Sensibilisierung und Weiterbildung der Lehrenden, der Aufbau von Teams und die Vernetzung mit schulischen Stützsystemen und Kooperationspartnern im Bereich Gesundheit. In der aktuellen Projektphase nehmen folgende Pädagogische Hochschulen teil: die PPH Burgenland, die PH Kärnten, die Private PH Augustinum, die PH Steiermark, die PH Wien sowie die PH Tirol. Zudem wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem BMB, dem FGÖ und der BVAEB eine jährliche Vernetzungstagung zur Professionalisierung von Lehrenden und Beratenden abgehalten. Die Konferenz 2025 widmete sich der mentalen Gesundheit im digitalen Zeitalter.

Die zuletzt erfolgte Evaluierung zeigt, dass die Initiative maßgebliche Impulse zur Weiterentwicklung der psychosozialen Gesundheitsförderung setzt und sowohl Schülerinnen und Schüler als Lehrende in ihren Gesundheitskompetenzen stärkt.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
  • #8 Gutes Lernen

Weitere Informationen

Kontakt

Dr.in Andrea Fraundorfer
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
andrea.fraundorfer@bmb.gv.at

Jugendziel

Steigerung der psychosozialen Gesundheit durch Förderung der Gesundheits- und Lebenskompetenzen der Jugendlichen.

Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendziels

Materialienset Psychische Gesundheit fördern

Eine Reihe von Materialien und Handreichungen bietet Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten Ideen und Anleitungen, wie sie die psychosoziale Gesundheit und das mentale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in der Schule fördern und stärken können. Dazu werden verschiedene Ansatzpunkte dargestellt:

  • Förderung der individuellen Lebens- und Gesundheitskompetenzen („Life Skills & Health Literacy“) der Schülerinnen und Schüler
  • Stärkung der personalen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler
  • Beziehungsgestaltung in Schule/Unterricht sowie gesundheitsfördernde Schulkultur
  • Gesundheit und Klima

Die Materialien bieten neben grundlegenden Informationen praktische Tipps für die Umsetzung in Schule und Unterricht sowie sofort einsetzbare Methoden für den Unterricht. Das Angebot umfasst beispielsweise die Publikationen „Gute Beziehungen in der Schule“, „Lebenskompetenzen fördern“, „Weniger Stress in der Schule“, „Life Skills“ sowie das Handbuch „Ich schaffe das! Unterrichtsmodule zur Ressourcenstärkung von Kindern und Jugendlichen“. Die Materialien können von Lehrpersonen kostenlos angefordert werden. Auf IQES-Online finden sich zudem neue Materialien.

Die GIVE-Servicestelle für Gesundheitsförderung an Schulen hat zahlreiche Materialien aktualisiert und auch neue Materialien zu „One Health“ erstellt.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Weitere Informationen

Kontakt

Dr.in Andrea Fraundorfer (mit BMASGPK)
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
andrea.fraundorfer@bmb.gv.at

ÖGPK – Österreichische Plattform für Gesundheitskompetenz

Um die Gesundheitskompetenz bereits im Kindes- und Jugendalter zu fördern, werden diverse Projekte von den Mitgliedern der ÖPGK durchgeführt: Das Projekt ABC der psychosozialen Gesundheit junger Menschen hat zum Ziel, die Gesundheitskompetenz junger Menschen sowie von Lehrkräften und Fachkräfte der Jugendarbeit zu stärken. feel-ok.at bietet Jugendlichen Informationen zu Gesundheitsthemen und regionale Beratungsstellen an. Die Gesundheitskompetente offene Jugendarbeit hilft Einrichtungen sich systematisch mit ihrer organisationalen Gesundheitskompetenz auseinandersetzen. Zudem unterstützt GET – Gesunde Entscheidungen treffen, die Vermittlung von Gesundheitskompetenz schon ab der ersten Schulstufe. GET Interkult erweitert die Inhalte der GET-Materialbox um kultursensible Inhalte. Die Feriencamps „Fit und G’sund“ zielen auf die Steigerung der Gesundheitskompetenz ab. Der Trialog Gesundheitskompetente Jugendarbeit adressiert Probleme wie mangelnde Gesundheits- und Klimakompetenz bei sozioökonomisch benachteiligten Jugendlichen.

Die genannten Mitglieder-Projekte der ÖPGK laufen auch 2025 weiter und unterstützten dadurch die Gesundheitskompetenz der jeweiligen Zielgruppen. Mit den Auswirkungen der nahezu exponentiellen Verbreitung von digitalen und KI-Anwendungen auf die Gesundheitskompetenz setzte sich der DACH Dialog Gesundheitskompetenz 2025 auseinander. Ein von und für Jugendliche produziertes Video zum Thema war Teil des Programms der Veranstaltung, bei der etwa 80 Fachpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam an Empfehlungen für die Stärkung der Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter arbeiteten.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Weitere Informationen

Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK)

Kontakt

BMASGPK und BKA in Absprache mit
Bundesministerium für Bildung, Abteilung I/4
1010 Wien

Stärkung der mentalen Gesundheitskompetenzen von Schülerinnen und Schülern

  • Verstärkte Sensibilisierung und Professionalisierung der Lehrpersonen in der Aus- und Fortbildung an Pädagogischen Hochschulen im Bereich mentaler Gesundheit, um Schülerinnen und Schüler psychosozial unterstützen und beraten zu können.
  • Aufnahme der Gesundheitskompetenzen in die Lehrpläne in Form Überfachlicher Kompetenzen (hier: Gesundheitsförderung)
  • Schulentwicklungsbegleitung, Webinare, Knowhow-Transfer und Materialbereitstellung im Bereich der mentalen Gesundheit seitens der GIVE (Servicestelle Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen)
  • Alle Aktivitäten des Zentrums für Mobbing- und Gewaltprävention und Persönlichkeitsbildung (ZMGP) an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland
  • Durchführung einer Train-the-Trainer-Modulreihe zur schulischen Gesundheitsförderung für Führungskräfte im Bildungsbereich (in Kooperation mit der Gesundheit Österreich GmbH) sowie
  • Weiterentwicklung des Peer-Programms (FeelGood4Peers) seitens des ZMGP
  • Materialien für ein gesundheitsförderndes Schulklima und entsprechende Fortbildungen

Die Modulreihe zur schulischen Gesundheitsförderung wurde 2025 gestartet und läuft bis 2026. Das ZGMP und die GIVE-Servicestelle arbeiten an der permanenten Umsetzung der oben genannten Punkte.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Weitere Informationen

Kontakt

Dr.in Andrea Fraundorfer
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
andrea.fraundorfer@bmb.gv.at

Unterstützung von Good Practice Maßnahmen für Jugendbeteiligung zur Förderung der psychosozialen Gesundheit

Das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung führt im Auftrag des BMASGPK, finanziert durch die Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur, seit 2024 ein Projekt zum Thema "Jugendbeteiligung zur Förderung der (psychosozialen) Gesundheit" zur bundesweiten Umsetzung von "Jugendgesundheitskonferenzen" durch. Stakeholder und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden informiert, sensibilisiert und empowert, junge Menschen qualitätsgesichert zu beteiligen und damit zu deren (psychosozialen) Gesundheitsförderung und gesundheitlicher Chancengerechtigkeit aktiv beizutragen. Bis 2028 ist der Aufbau eines kommunikativen Dachs zur Förderung der psychosozialen Gesundheit, Vernetzung und Kooperation sowie bundesländerübergreifenden Austausch geplant. Eine Toolbox soll Good Practice Maßnahmen und Methoden mit Fokus auf gesundheitliche Chancengerechtigkeit bieten. Geplant ist ebenso die Konzeption und Umsetzung einer Bundesjugendgesundheitskonferenz gemeinsam mit einem Jugendgesundheitsbeirat sowie Begleitforschung.

Vernetzung und Austausch mit einschlägigen Gremien zu Jugend- und Gesundheitspolitik, Durchführung von Arbeitsgruppen- und Vernetzungstreffen zu Jugendgesundheitskonferenzen (JGK), Angebot eines Stands für Jugendliche bei drei JGK mit vor Ort-Beteiligung zu psychosozialer Gesundheit und Online-Beteiligungsformat zu den JGK, Aufbereitung und Veröffentlichung auf der Online Beteiligungsplattform „beteiligen-gesundheit.at“, Veröffentlichung von Tools und Maßnahmen zum Thema Jugendbeteiligung.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Das Jugendziel trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

  • #5 Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
  • #9 Räume und Beteiligung für alle

Weitere Informationen

WohlfühlPOOL - Jugendbeteiligung

Kontakt

BMASGPK in Absprache mit
Bundesministerium für Bildung, Abteilung I/4
1010 Wien

WohlfühlPOOL: Ressourcen zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Bezugspersonen

Der WohlfühlPOOL ist eine Ressourcen- und Vernetzungsplattform des Kompetenzzentrums Zukunft Gesundheitsförderung, angesiedelt im Fonds Gesundes Österreich, und wird im Rahmen der Agenda Gesundheitsförderung und im Auftrag des BMASGPK in Kooperation mit dem BMB umgesetzt. Die Plattform bündelt Informationen zum Thema und bietet qualitätsvolle Ressourcen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Bezugspersonen, Interessierte und Stakeholder. Ziel ist die Sensibilisierung und Vernetzung zum Thema psychosoziale Gesundheit.

Das Angebot des WohlfühlPOOL umfasst:

  • Informationen rund um das Thema psychosoziale Gesundheit und deren Förderung
  • Überblick über qualitätsgesicherte Tools, Angebote und Materialien
  • Plattform der ABC-Initiative für die psychosoziale Gesundheit von jungen Menschen
  • Leuchtturmprojekte
  • Newsletter mit regelmäßigen Updates und Infos
  • Neuigkeiten und Veranstaltungstipps

Materialien auf der Plattform WohlfühlPOOL wurden im Jahr 2025 laufend ergänzt und erweitert (z.B. um Inhalte zu Körperbilder) und stehen allen Akteuren der Gesundheitsförderung zur Verfügung. Insgesamt sind nun154 qualitätsgesicherte Tools zu finden. Weiters wurde ein Good Practice Portal auf WohlfühlPOOL ergänzt und eine Unterseite mit Informationen zu Jugendbeteiligung integriert.

Ein Reality Check wurde durchgeführt. Die Maßnahme trägt zu folgenden European Youth Goals bei:

#5 psychische Gesundheit und Wohlbefinden

Weitere Informationen

WohlfühlPOOL

Kontakt

Dr.in Andrea Fraundorfer
Bundesministerium für Bildung
1010 Wien
andrea.fraundorfer@bmb.gv.at