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Beratungsangebote

Das Bundesministerium für Bildung bietet ein breites Spektrum an Beratungs- und Serviceleistungen für Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen an. Dazu zählen zum Beispiel Unterstützungsmaßnamen bei alltagsschulischen, -psychologischen und psychosoziale Schwierigkeiten, welche Schüler und Schülerinnen sowie Eltern beanspruchen können.

Perspektivengespräche unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Bildungs- und Ausbildungslaufbahn bewusst zu gestalten. Im Zentrum steht, gemeinsam die aktuelle Situation zu betrachten, Gründe für eine Beendigung des Schulbesuchs zu verstehen und tragfähige Perspektiven zu entwickeln. 

Die Suspendierungsbegleitung ist eine verpflichtende Unterstützungsmaßnahme für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer akuten Gefährdungssituation („Gefahr im Verzug“) vorübergehend vom Schulbesuch ausgeschlossen werden müssen (§ 44 Abs. 5, SchuG).  Ziel ist es, die betroffenen Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit nicht alleine zu lassen, sondern sie gezielt zu begleiten. Dadurch soll der Lernprozess weitergeführt und eine möglichst gelingende Rückkehr in den Schulalltag vorbereitet werden.

Die Ombudsstelle für Schulen ist eine effektive Unterstützungs-, Beratungs- und Informationsstelle für Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich Schülerinnen und Schüler beziehungsweise ihre Eltern/Erziehungsberechtigten, die von behaupteten Missständen an Schulen oder in der Schulverwaltung betroffen sind. Zudem unterstützt die Schulentwicklungsberatung das Lehrpersonal und die Schulleitungen bei Entwicklungsprozessen an den Schulen.

In den Bildungsdirektionen der Bundesländer sind Kontaktstellen eingerichtet, die als erste Anlaufstelle für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer Informationen sowie Beratungen in schulischen Angelegenheiten anbieten.