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Schulen für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei

Die Schulen für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei (Höhere Lehranstalten) bieten neben fundierter Allgemeinbildung eine intensive Berufsausbildung in fachpraktischen, fachtheoretischen und kaufmännischen Unterrichtsgegenständen. Sie vermitteln Denkmethoden sowie Arbeits- und Entscheidungshaltungen, welche die Absolventinnen und Absolventen zur unmittelbaren Ausübung eines gehobenen Berufes mit besonderer Ausrichtung auf Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei befähigen.

Weitere wesentliche Ziele sind Persönlichkeitsbildung, Fähigkeit der beruflichen Mobilität und Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit, soziales Engagement, Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und in den Fremdsprachen.

Die fünfjährigen höheren Lehranstalten führen darüber hinaus zur Universitätsreife.

Ausbildungsdauer

Höhere Lehranstalt/BHS: 5 Jahre

Bildungsziele  

Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Employability (Beschäftigungsfähigkeit) und Entrepreneurship (unternehmerisches Denken und Handeln) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung sowohl im Hinblick auf die Studierfähigkeit als auch hinsichtlich der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen.

Bildungsinhalte

Durch eine ausgewogene Kompetenzentwicklung in den Bereichen

  • Sprache und Kommunikation,
  • Allgemeinbildung: Geistes- und Naturwissenschaften, Mathematik und kulturelle Bildung,
  • wirtschaftliche und rechtliche Bildung (betriebs- und volkswirtschaftlich),
  • Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei sowie
  • berufsorientierte Praxis

sollen die Absolventinnen und Absolventen zu kritischem und kreativem Denken sowie nachhaltigem und verantwortungsvollem Handeln befähigt werden. Der Lehrplan der höheren Lehranstalt sieht darüber hinaus Pflichtpraktika von insgesamt 3 Monaten vor.    

Besonderes Augenmerk wird auf einen guten Theorie-Praxis-Transfer, auf die Förderung der Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie einen klaren Berufsbezug gelegt. Die Fähigkeit, betriebliche Organisationsprobleme unter Bedachtnahme auf ökono­mische, ökologische und soziale Gesichtspunkte mit dem Einsatz moderner technischer Hilfsmittel zu lösen, im Team zu arbeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu führen, stehen besonders im Fokus des Unterrichts.   

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