Die Bildungsreform bringt’s

Freiheit für die Schulen, Transparenz fürs System, Modellregionen für die gemeinsame Schule

Kinder vor Schultafel Foto: iStock / shironosov

Unsere Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliche Stärken, Talente und Bedürfnisse – jedes Kind und jede Schulgemeinschaft ist einzigartig. Auch das regionale Umfeld der Schulstandorte ist jeweils unterschiedlich. Diesen verschiedenen Anforderungen und Bedürfnissen muss unser Schulsystem Rechnung tragen. Das kann nur gelingen, wenn Pädagoginnen und Pädagogen, Schulleiterinnen und Schulleitern mehr Gestaltungsfreiheit haben. Für das Wohl der Schule brauchen die Pädagoginnen und Pädagogen Freiheiten, um Entscheidungen treffen zu können. Sie wissen am besten, was die Schülerinnen und Schüler brauchen, um sich optimal entwickeln zu können. Mit dem Autonomiepaket wird dieser Gestaltungsspielraum durch pädagogische, organisatorische und personelle Freiräume geschaffen.   

Maximale Freiheit am Standort braucht im Hintergrund ein sorgfältiges Qualitätsmanagement. So kann jederzeit sichergestellt werden, dass alle Kinder und Jugendlichen in Österreich eine gute Schulbildung erhalten. Durch die neuen Bildungsbehörden wird dieses Qualitätsnetz über Österreich gespannt und bringt Transparenz und Qualitätssicherung in das österreichische Schulsystem.

Die gesetzlichen Bestimmungen der Bildungsreform treten schrittweise über die nächsten Jahre hinweg in Kraft. Die zentralen Neuerungen im Bereich Schulautonomie werden mit September 2018 wirksam.


Geändert am: 13.12.2017

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