Das Autonomiepaket der Bildungsreform

Kinder mit "Daumen hoch" Foto: iStock / dolgachov

Schulautonomie: selbstbestimmt – leistungsfördernd – zukunftsorientiert


Allen Kindern und Jugendlichen in diesem Land die gleiche Chance auf die beste Bildung zu ermöglichen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrem kulturellen Hintergrund und ihren besonderen Bedürfnissen – das ist das oberste Ziel der Bildungsreform. Das bedeutet vor allem, Schülerinnen und Schülern den nötigen „Raum“ zu geben, um sich individuell entwickeln zu können und den Pädagoginnen und Pädagogen bzw. den Schulleiterinnen und Schulleitern die notwendigen Freiräume zu eröffnen, diese Entwicklung bestmöglich zu fördern. 

Genau hier setzt das Autonomiepaket an: Es gibt jenen Personen die notwendigen Entscheidungsfreiheiten, welche die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche am besten kennen. 

Das Autonomiepaket beinhaltet pädagogische, organisatorische und personelle Freiräume für einzelne Standorte. Die Gestaltung von Lerngruppen nach pädagogischen Zielen wird erleichtert und schulautonome Schwerpunktsetzungen werden ermöglicht. Eine Abweichung vom Regelstundenplan sowie bedarfsorientierte Anpassung der schulischen Öffnungszeiten werden ebenfalls möglich sein. 

Die Kernpunkte der Schulautonomie auf einen Blick:

  • Flexible Unterrichtsorganisation
  • Auswahl der Lehrkräfte
  • Fort-und Weiterbildung der Lehrkräfte
  • Bildung von Schulcluster, Bildungscampus bzw.- region
  • Weiterentwicklung der Schulpartnerschaft

Autonome Schulen, die möglichst eigenverantwortlich und regional ausgerichtet sind, bekommen im Rahmen des Autonomiepaketes den maximalen Gestaltungsspielraum, um Österreichs Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern.

Update Schule - Eine Information zum Autonomiepaket der Bildungsreform

Geändert am: 20.03.2017

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