Mögliche Wege zum Schulbuch als Open Educational Resources (OER)

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Eine Machbarkeitsstudie zu OER-Schulbüchern in Österreich (Untertitel)

Studie von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.B.H. in Kooperation mit der Universität Innsbruck und der Technischen Universität Graz im Auftrag des Bundeskanzleramts und des Bundesministeriums für Bildung
August 2017 

Inhalt

„OER“ hat sich in den letzten Jahren, auch im deutschsprachigen Raum, als Abkürzung für „Open Educational Resources“ (engl. für offene Bildungsressourcen) etabliert. Darunter werden Lern- und Lehrmaterialien verstanden, die ausdrücklich mit Hilfe einer sogenannten „offenen Lizenz”1)  für die Nutzung, Modifikation und Wiederveröffentlichung freigegeben wurden. 

OER-Schulbücher als approbierte und offen lizenzierte Schulbücher bieten unter anderem die Möglichkeit der rechtssicheren Nutzung, des kostenlosen Zugangs auf die digitale Version sowie die Möglichkeit der Modifikation und Wiederveröffentlichung der Materialien. Von OER-Schulbüchern wird erwartet, dass sie sich mittelbar auch positiv auf die Bedingungen, Gelegenheiten und Möglichkeiten des Lernens und Lehrens und damit auch auf den Wissenszuwachs und Kompetenzaufbau von Schülerinnen und Schülern auswirken. Zudem eröffnen sie mithilfe digitaler Unterrichtsmaterialien vielfältige Gestaltungsspielräume für innovative Pädagogik.

Die vorliegende Machbarkeitsstudie zu OER-Schulbüchern in Österreich zeigt potentielle Veränderungen, Chancen und Herausforderungen sowie mögliche Szenarien für die Einführung von OER-Schulbüchern auf. Es stellt sich hierbei vor allem die Frage, ob und wie die mit der Entwicklung von OER-Schulbüchern verbundenen notwendigen Veränderungen (u. a. kurzfristige Mehrkosten; veränderte Finanzierungsmodelle) von den unterschiedlichen Stakeholdern umgesetzt werden können. Es werden dazu verschiedene Optionen erarbeitet und beschrieben.

Mögliche Wege zum Schulbuch als Open Educational Resources (OER)


1)  Darunter fallen die Creative-Commons-Lizenzen CC BY, CC BY-SA, CC 0

Geändert am: 20.11.2017

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