Leseförderung – Literacy

Leseförderung - literacy © beigestellt

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.
Aldous Huxley

Das Bundesministerium für Bildung sieht „Lesen“ als Grundkompetenz an, die den Zugang zum „Weltwissen“ und die Teilhabe an der Gestaltung unserer Welt ermöglicht. Der Begriff „Literacy“ als ein Sammelbegriff für Lese-, Erzähl- und Schriftkultur spielt eine große Rolle bei der Zielformulierung, da er Fähigkeiten beschreibt, die dann sichtbar werden, wenn Menschen erfolgreich schrift- und medienbezogen kommunizieren.

Die Kulturtechnik „Lesen“ ist daher in allen Schularten, in allen Altersstufen (auch bei Erwachsenen) und in allen Unterrichtsgegenständen sowie im außerschulischen Bereich verankert und wird neben der Schule in weiteren Sozialisationsfeldern (vorrangig in Familie und Peer Group) gefördert. PädagogInnen verfügen über lesedidaktische und diagnostische Kompetenzen und sind für die bibliothekspädagogische Arbeit sensibilisiert.

Die Projekte reichen vom Vorlesen im Kleinkindalter über die Sprachförderung in der Schule und die sichere Vermittlung der Grundkompetenzen in der Grundschule bis hin zu begleitenden Maßnahmen (z. B. Bibliothekspädagogik, Family Literacy, Lese-Awards, Begegnungen mit AutorInnen, Handreichungen für Schulbuchverlage, Online-Lesungen, Internet-Lesespiele). Besondere Aufmerksamkeit wird derzeit der Unterstützung der selektiven, strukturierenden Lesekompetenz im Zuge der neuen Reife- und Diplomprüfung sowie der kontinuierlichen Kompetenzentwicklung auf allen Stufen geschenkt.

Details zur Leseförderung des BMB und zu einzelnen Projekten finden Sie unter: www.literacy.at

Geändert am: 21.04.2017

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