Die individuelle Lernbegleitung (ILB)

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SchülerInnen (c) istockphoto.com/track5

Grundinformation

Die ILB ist eine innovative Maßnahme im Rahmen der neuen Oberstufe zur Unterstützung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Lernrückständen- und/oder Lernschwächen. Das Augenmerk gilt dabei in erster Linie dem Lernprozess.

Ausgangssituation für die ILB ist die Feststellung von Leistungsdefiziten im Rahmen des Frühwarnsystems oder zu einem späteren Zeitpunkt, und zwar ab der 10. Schulstufe einer zumindest dreijährigen mittleren oder höheren Schule. (Rechtlich-organisatorische Rahmenbedingungen unter Downloads). 

Die ILB soll als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden.

  • Sie ist eine Option zur ganzheitlichen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
  • Sie ist zeitlich begrenzt sowie ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert. Besonders berücksichtigt werden die individuellen Stärken und der Entwicklungsbedarf der Lernenden.
  • Die Lernbegleiterin/Der Lernbegleiter und die/der Lernende vereinbaren Lernziele und arbeiten gemeinsam an Lösungs- und Umsetzungsstrategien.
  • Durch die ILB sollen Lernerfolge bewusst gemacht und eine positive Weiterentwicklung im Prozess in Gang gesetzt werden.
  • Die ILB ist – im Gegensatz zum Förderunterricht – gegenstandsunabhängig.   

Grundsätzlich können alle Lehrpersonen, die ein beamtetes oder vertragliches Anstellungsverhältnis zum Bund aufweisen, die Funktion der Lernbegleiterin/des Lernbegleiters ausüben, und zwar unabhängig vom Schultyp. Für die entsprechende Ausbildung der Lernbegleiter/innen ist vom BMBF ein dreiteiliges Schulungsprogramm entwickelt worden. Das Kompetenzprofil, die ILB Ausbildung im Überblick sowie das konkrete Schulungsprogramm finden sind unter Downloads.

Geändert am: 17.06.2016

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