Referent/in für Holocaust-Education und Erinnerungspolitik – Abteilung III/8 (Bilaterale internationale Angelegenheiten; Weltweit Unterrichten; Holocaust-Education/Erinnerungspolitik – international; Nationale Strategie gegen Antisemitismus), BMB
GZ: 2026-0.198.596
Sie interessieren sich für internationale Bildungszusammenarbeit, Erinnerungspolitik und strategische Präventionsarbeit gegen Antisemitismus? Sie möchten in einem dynamischen, internationalen Tätigkeitsfeld mitgestalten, Netzwerke ausbauen und österreichische sowie europäische Initiativen im Bereich Holocaust-Education und Erinnerungsarbeit vorantreiben?
Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns und werden Sie Teil unseres Teams!
Wertigkeit: A1/2 bzw. v1/2
Dienststelle: Bundesministerium für Bildung, Wien
Dienstort: Bundesministerium für Bildung, Wien
Vertragsart: unbefristet
Befristung:
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist: 2. April 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens: EUR 3.716,00
Referenzcode: BMB-26-1287
Aufgaben und Tätigkeiten
- Inhaltliche Mitwirkung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Themenbereiche Holocaust-Education sowie Antisemitismus-Prävention
- Koordination und Steuerung der Bildungsinitiative ERINNERN:AT in Abstimmung mit dem OEAD
- Eigenverantwortliche Kommunikation und Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen, Arbeitsgruppen und Stakeholdern (z.B. BMEIA, Botschaften, etc.)
- Durchführung und Koordination von Kooperationsprojekten mit bilateralen und multilateralen Partnerinstitutionen (z.B. UNESCO, IHRA, etc.)
- Inhaltliche Vor- und Nachbereitung und Begleitung von Konferenzen, Tagungen und Minister-Terminen; insbesondere Programmplanung, inhaltliche und organisatorische Koordination, Moderation, Informationserstellung, etc.
- Bearbeitung und Beantwortung von nationalen und internationalen Anfragen zur Erinnerungspolitik
Erfordernisse
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium.
- Sie bringen Auslandserfahrung bzw. Erfahrung in der Arbeit mit facheinschlägigen (internationalen) Institutionen mit.
- Sie verfügen über fundierte historische Kenntnisse zu Nationalsozialismus, Holocaust sowie der Entwicklung der österreichischen und europäischen Erinnerungskultur und -politik und verfolgen die aktuelle Wissenschaftsdebatte bzgl. Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus sowie deren Prävention durch Bildung.
- Sie bringen Erfahrung im Projekt- und Qualitätsmanagement mit.
- Sie verfügen über ausgezeichnete Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch und verstehen es, anspruchsvolle Themen sowohl schriftlich als auch mündlich ansprechend, klar und präzise zu vermitteln; weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil.
- Sie verfügen über eine ausgeprägte Kommunikationskompetenz, Teamfähigkeit, eine hohe soziale und interkulturelle Kompetenz sowie über Verhandlungsgeschick und Sensibilität im Umgang mit internationalen Partnerinstitutionen, NGOs, Überlebendenverbänden und jüdischen Gemeinden.
- Sie zeichnen sich durch eine hohe Bereitschaft zu Flexibilität bezüglich Arbeitszeit sowie Dienstreisen im In- und Ausland aus.
Was bieten wir?
- Ein vielfältiges und interessantes Aufgabengebiet in einem kollegialen Umfeld
- Laufende Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
- Jobrotation im Rahmen der Grundausbildung
- Gleitende Dienstzeit als flexibles Arbeitszeitmodell
- Möglichkeit von Homeoffice
- Eine flexible Planbarkeit von Urlauben und Gleittagen
- Freiwillige Sozialleistungen, wie Essensgutscheine
- Standorte mit sehr guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und das Radwegenetz
- Einen krisensicheren Arbeitsplatz
- Ein transparentes und gendergerechtes Entlohnungssystem
Sie fühlen sich angesprochen? Dann übermitteln Sie uns bitte Ihre Bewerbungsunterlagen über die Jobbörse der Republik Österreich. Wir freuen uns schon darauf!
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungsgesuche haben innerhalb von zwei Wochen nach Eintragung in der Jobbörse der Republik Österreich unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für diesen Arbeitsplatz als geeignet erscheinen lassen, ausschließlich online über die Jobbörse der Republik Österreich (www.jobboerse.gv.at) zu erfolgen. Der Einstieg für Bundesbedienstete erfolgt in der Regel über Employee Self Services (ESS).
Die Auswahl erfolgt unter anderem durch ein computerunterstütztes Eignungsscreening – zu diesem werden die Bewerberinnen und Bewerber gegebenenfalls nach Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich eingeladen – sowie einem allfälligen Bewerbungsgespräch mit den bestgereihten Bewerberinnen und Bewerbern. Für Bewerberinnen bzw. Bewerber, die bereits in einem aufrechten Dienstverhältnis zum Bund stehen, entfällt das computerunterstützte Eignungsscreening; bei entsprechender Eignung werden diese sogleich zu einem Gespräch eingeladen.
Die Personalabteilung behält sich vor, den Dienstvertrag vorerst auf sechs Monate zu befristen und erst nach Vorlage eines Berichts über den positiven Verwendungserfolg durch den Dienstvorgesetzten/die Dienstvorgesetzte einen Dienstvertrag auf unbestimmte Zeit abzuschließen. Für Bundesbedienstete gilt, dass das Dienstverhältnis nach einer probeweisen Dienstzuteilung von drei Monaten auf unbestimmte Zeit eingegangen wird.
Das Monatsentgelt beträgt mindestens EUR 3.716,00. Der Betrag erhöht sich auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige allfällige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.
Die personenbezogenen Daten, die Sie im Zuge Ihrer Bewerbung bekannt geben, werden durch das Bundesministerium für Bildung zum Zwecke des Personalmanagements verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz im BMB finden Sie unter www.bmb.gv.at.
Kontaktinformation
Ansprechperson:
Mag.a Eva Wrchowszky
Bundesministerium für Bildung
Abteilung Präs/5
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
T +43 1 53120 – 3005
E-Mail: recruiting@bmb.gv.at