Öffentliche Ausschreibung der Funktion der Leitung der Abteilung Präs/2 (Budgetangelegenheiten; Gesamtkoordination aller budgetrelevanten Maßnahmen) im BMB
GZ: 2026-0.490.574
Gemäß § 2 Abs. 1 Z 3 Ausschreibungsgesetz 1989 (AusG), BGBl. Nr. 85, wird die Funktion der Leitung der Abteilung Präs/2 im Bundesministerium für Bildung öffentlich ausgeschrieben.
Wertigkeit: A1/6 bzw. v1/4
Dienststelle: Bundesministerium für Bildung
Dienstort: Bundesministerium für Bildung – Zentralstelle
Vertragsart: Unbefristet
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist: 6. August 2026
Monatsbezug/entgelt mindestens: A1/6 EUR 4.653,70 brutto - v1/4 - EUR 5.633,20 brutto
Referenzcode: BMB-26-3216
Aufgaben und Tätigkeiten
In den Aufgabenbereich dieser Abteilung fallen sämtliche Budgetangelegenheiten, insbesondere:
- Wahrnehmung der mit der Haushaltsorganisation verbundenen strategischen und koordinativen Aufgaben
- Implementierung des Bundesvoranschlages in das System der Haushaltsverrechnung
- Budget- und Zahlungsvollzug sowie Budgetcontrolling,
- EU-Gebarung sowie Budget- und Verrechnungsangelegenheiten in Belangen des Europäischen Sozialfonds (ESF)
- Liquiditätsmanagement
- Koordination des Förderungswesens und der Förderungsgebarung
- Kosten- und Leistungsrechnung
- Haushaltsangelegenheiten der Bildungsdirektionen
- Koordination der wirkungsorientierten Steuerung für die Präsidialsektion
Erfordernisse
Voraussetzungen für die Bewerbung um diese Funktion sind:
Allgemeine Voraussetzungen:
Abgeschlossenes Hochschulstudium gemäß Z 1.12 oder Z 1.12a der Anlage 1 zum Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979
Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:
- Ausgezeichnete Kenntnisse auf dem Gebiet des Bundeshaushaltsrechts inklusive der Wirkungsorientierung sowie der einschlägigen Budget-, Verrechnungs- und Bewirtschaftungsvorschriften 20%
- Profunde Kenntnisse auf dem Gebiet des Förderungs- bzw. Transferwesens des Bundes 20%
- Sehr gute Kenntnisse der Abläufe in der öffentlichen Verwaltung, idealerweise im Bildungsbereich 20%
- Ausgeprägte Organisations- und Managementfähigkeiten, ein hohes Maß an strategischem Denken und Handeln, Zielorientiertheit, Entscheidungsfähigkeit sowie sehr hohes Verhandlungsgeschick 20%
- Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten, Belastbarkeit, Eignung zur Mitarbeiter/innen- und Teamführung, Verständnis für Diversität sowie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz 20%
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:
- ein Lebenslauf (in deutscher Sprache)
- ein Bewerbungsschreiben, in dem Punkt für Punkt ausgeführt wird, inwiefern sämtliche oben genannten Erfordernisse erfüllt sind
- der Nachweis über ein abgeschlossenes Hochschulstudium (weitere Zeugnisse/Zertifikate sind nicht zu übermitteln)
- die konzeptiven Leitvorstellungen: diese sollten die persönlichen Vorstellungen hinsichtlich der mit der Leitungsfunktion verbundenen zentralen Herausforderungen, sowohl (soweit möglich) inhaltlich als auch im Bereich der Führung von Mitarbeitenden, ausführlich darstellen.
Gemäß § 5 Abs. 2 AusG enthält die Ausschreibung neben den allgemeinen Voraussetzungen, die jedenfalls erfüllt sein müssen, jene besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Erfüllung der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Anforderungen von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden. Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.
Gemäß § 5 Abs. 2a AusG sind auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht.
Der Monatsbezug (A1/6) / das Monatsentgelt (v1/4) beträgt mindestens EUR 4.653,70 brutto bzw. EUR 5.633,20 brutto (in der Regelstufe).
Das Gehalt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Bezugs- bzw. Entlohnungsbestandteile.
Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
Dieses Gutachten dient dem Herrn Bundesminister als Entscheidungsgrundlage.
Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Bewerbungsunterlagen im Falle einer Beiziehung eines externen Beratungsunternehmens diesem durch das BMB übermittelt werden.
Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.
Die personenbezogenen Daten, die Sie im Zuge Ihrer Bewerbung bekannt geben, werden durch das Bundesministerium für Bildung zum Zwecke des Personalmanagements verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz im BMB finden Sie unter www.bmb.gv.at.
Kontaktinformation
Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung auf „EVI – Das digitale Amtsblatt der Republik Österreich“ (www.evi.gv.at) in der Personalabteilung des Bundesministeriums für Bildung per E-Mail an recruiting@bmb.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ 2026-0.490.574) einzubringen.
Bewerbungen, die nicht innerhalb der oben genannten Frist im in der Ausschreibung geforderten Umfang eingebracht wurden, scheiden aus dem weiteren Auswahlverfahren aus, sofern der ausschreibenden Stelle die fehlenden Teile nicht bekannt sind.
Ansprechperson:
Gruppenleiterin Mag.a Simone Hoffmann
Bundesministerium für Bildung
Leiterin der Gruppe Präs/A und Abteilung Präs/5
1010 Wien, Minoritenplatz 5
T +43 1 531 20-3000
E-Mail: simone.hoffmann@bmb.gv.at