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Von Nervenzellen bis zu entfernten Galaxien: Vifzack Academy am ISTA begeistert junge Talente für Forschung

Eine Woche lang tauchten 75 Schüler:innen von 11 bis 14 Jahren aus ganz Österreich am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in die Welt der Spitzenforschung ein.

Bei der diesjährigen Vifzack Academy – einem gemeinsamen Projekt des Bundesministeriums für Bildung und des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zur Förderung junger Talente im MINT-Bereich – experimentierten, programmierten und diskutierten Nachwuchswissenschaftler:innen gemeinsam mit ISTA-Forschenden. Die Woche fand ihren feierlichen Abschluss mit der Sponsion am Freitag, dem 28. August, bei der die Teilnehmer:innen ihre Vifzack-Diplome erhielten.

Per Bus, Bahn oder Auto reisten die ausgewählten Schüler:innen aus allen neun Bundesländern nach Klosterneuburg, um gemeinsam mit Gleichgesinnten Wissenschaft hautnah zu erleben. Die Vifzack Academy fand heuer bereits zum dritten Mal statt. Ziel ist es, jungen Talenten frühzeitig Einblicke in die Spitzenforschung zu ermöglichen, ihre Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik zu fördern und den Austausch mit Wissenschaftler:innen sowie anderen forschungsbegeisterten Jugendlichen aus ganz Österreich zu stärken.

Von Nervenzellen bis zu den Sternen

Zwei besondere Schwerpunkte der diesjährigen Vifzack Academy lagen auf der Neurowissenschaft und der Erforschung des Universums. Im Neuroscience Bootcamp forschten die Teilnehmenden an neurowissenschaftlichen Fragestellungen, tauschten sich mit ISTA-Wissenschafter:innen aus und erhielten Einblicke in die Methoden moderner Gehirnforschung.

Im Space Bootcamp begaben sich die jungen Wissenschaftstalente auf eine Reise durch das Weltall – von den Grundlagen der Astrophysik über die Technik der Raumfahrt bis zu den Bildern des James-Webb-Weltraumteleskops. Unter anderem wurden Raketen gebaut, die bis zu 100 Meter hochstiegen. Ein besonderer Höhepunkt der Woche war das erstmals für alle Teilnehmer:innen veranstaltete Stargazing: Gemeinsam mit Astrophysiker:innen des ISTA konnten die Vifzacks das tagsüber Gelernte unter freiem Himmel vertiefen.

Vielfältige Einblicke in die Welt der Forschung

Neben den beiden Bootcamps bot die Vifzack Academy auch heuer wieder ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Themen. Im BioLab erforschten die Schüler:innen die Welt der Mikroorganismen, bei Computer Science & Robotics programmierten sie Roboter und arbeiteten mit Sensoren und Mikrocontrollern. Das Math Bootcamp machte mathematische Konzepte spielerisch erlebbar, während in der Erfindungswerkstatt kreatives Tüfteln und gemeinsames Problemlösen im Mittelpunkt standen.

Sponsion als feierlicher Abschluss

Den feierlichen Höhepunkt der Forschungswoche bildete am Freitag die Sponsion. Gemeinsam mit ihren Familien, Freund:innen sowie Vertreter:innen aus Bildung und Wissenschaft nahmen die Vifzacks stolz ihre Diplome entgegen und feierten den erfolgreichen Abschluss einer Woche voller Entdeckungen und neuer Erfahrungen.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr gratulierte den Teilnehmenden persönlich zu ihren Leistungen und würdigte ihre Begeisterung für Wissenschaft und Forschung.

Die Vifzack Academy zeigt, welches Potenzial in unseren Kindern und Jugendlichen steckt. Jede geförderte Begabung stärkt unsere Gesellschaft, unsere Demokratie und die Zukunft Österreichs. Als Bildungsminister ist es mir ein zentrales Anliegen, dass Talent und Neugier in allen Regionen unseres Landes erkannt, gefördert und gezielt begleitet werden, denn in jedem Kind schlummert ein Genie. Initiativen wie die Vifzack Academy leisten dazu einen wichtigen Beitrag – und ich freue mich, dieses Engagement unterstützen zu können.

ISTA Vize-Präsidentin Gaia Novarino unterstrich die Bedeutung von Teamarbeit und Austausch in der Spitzenforschung und erklärte: „Das ISTA ist im Wissenschaftsbereich so erfolgreich, weil es neugierige Forscher:innen aus der ganzen Welt hier am Campus zusammenbringt, um gemeinsam an Fragen zu forschen, auf die es noch keine Antworten gibt. Und dieses Erfolgskonzept wurde im Rahmen der Vifzack-Woche auf die Forscher:innen von morgen übertragen.“

Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg hat sich in den letzten Jahren zu einem Leuchtturm der Wissenschaftsvermittlung entwickelt und bietet ein breites Angebot für Besucher:innen – von Workshops für Schulklassen über Begabungsfördercamps und Science Academies bis hin zu interaktiven Ausstellungen und Laborführungen. Im Oktober 2025 eröffnete im Herzen des Forschungs-Campus das VISTA Science Experience Center – eine einzigartige Plattform für Begegnung und Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Christian Bertsch, Leiter des VISTA Science Experience Centers ergänzte: “Begeisterung, Wissen und Vertrauen entsteht immer im Austausch mit anderen. Der direkte Dialog zwischen Besucher:innen und Forscher:innen ist ein zentraler Aspekt unserer Bildungsarbeit – auch im Rahmen der Vifzack-Woche. Wir machen Spitzenforschung zugänglich und geben Einblicke in die Fragen, die Prozesse, Ideen und Menschen hinter aktueller Forschung.

Downloadlink Fotos der Teilnehmer:innen mit Bundesminister Wiederkehr nach Bundesländern sortiert: https://seafile.ist.ac.at/d/993774a9dd544548abce/

Copyright: © ISTA I Martin Hörmandinger

Über ISTA

Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) ist ein Forschungsinstitut mit eigenem Promotionsrecht. Es beschäftigt Professor:innen nach einem Tenure-Track-Modell, Post-Doktorand:innen und PhD-Student:innen. Die Graduate School des ISTA bietet hochqualifizierten Student:innen mit einem Bachelor- oder Masterabschluss in Biologie, Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und verwandten Bereichen voll finanzierte Doktoratsstellen. Aktuell hat das Institut rund 90 Forschungsgruppen und 1300 Mitarbeitende. Bis 2036 soll es auf 150 Gruppen und über 2000 Mitarbeitende wachsen. Neben dem Bekenntnis zum Prinzip der Grundlagenforschung, die rein durch wissenschaftliche Neugier getrieben wird, setzt das ISTA auch darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse durch technologischen Transfer und Wissensvermittlung in die Gesellschaft zu tragen. https://ista.ac.at

Rückfragen & Kontakt

Institute of Science and Technology Austria (ISTA)
Veronika Oleksyn
Telefon: +43 664 8832 6665
E-Mail: Veronika.Oleksyn@ista.ac.at

Bundesministerium für Bildung (BMB)
Susanne Leiter
Telefon: +43 664 888 48 129
E-Mail: susanne.leiter@bmb.gv.at