MIKA-D 2.0 – was ist neu?
MIKA‑D wurde gezielt weiterentwickelt, um mit MIKA‑D 2.0 die vielfältigen sprachlichen Voraussetzungen von Schülerinnen und Schülern flexibel und differenziert zu berücksichtigen.
Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:
- Modularer Aufbau nach Kompetenzbereichen im Baukastensystem für flexible Anwendung:
- Auswahl aus mehreren Modulen pro Kompetenzbereich
- Mehrere Parallelversionen pro Modul zur Differenzierung
- optionale Einstiegsmodule zur Orientierung
- Gleichgewichtung aller erhobenen Kompetenzbereiche im Gesamtergebnis
- Berücksichtigung der Beobachtungen der Lehrpersonen über die standardisierte Ergänzungsskala
- Anpassung an unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen und Heterogenität der Schülerinnen/Schüler
Kurz gesagt: Mehr Flexibilität bei gleichzeitig klarer Standardisierung.
Wie läuft die Durchführung ab?
- Durchführung im Einzelsetting durch eine schulinterne Testleitung
- Dauer: circa 20 – 30 Minuten pro Schülerin bzw. Schüler (inklusive Auswertung)
- Testzeitraum am Ende des Sommersemesters wird zentral vom BMB vorgebeben
Wann wird MIKA‑D getestet?
Verpflichtende Testungen
- Bei erstmaliger Aufnahme in das österreichische Schulsystem:
- ab der Schulreifeüberprüfung bzw.
- bei Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Schulsystem
- Bei außerordentlichen Schülerinnen und Schülern, die Deutschfördermaßnahmen besuchen:
- am Ende des Sommersemesters im Zeitraum vom 30. April bis zum Freitag der dritten Woche vor Ende des Unterrichtsjahres
Optionale Testungen bei entsprechendem Lernfortschritt
- Während des Schuljahres: vom Beginn des Schuljahres bis zum 29. April
- Nach dem Besuch der Sommerschule: zu Beginn des darauffolgenden Schuljahres
Ein Elternflyer informiert Eltern und Erziehungsberechtigte kompakt über die Deutschförderung in österreichischen Schulen und MIKA‑D.